
Kreis Kleve: Antrag für "Arbeitsgemeinschaft Leiharbeiter" abgelehnt
Beim Kreis Kleve wird es erstmal keine Arbeitsgruppe geben, die sich mit der Situation der Leiharbeiter im Kreis beschäftigt. SPD und Grüne hatten sich dafür ausgesprochen, dass die betroffenen Kommunen sich in einer Arbeitsgruppe mit der Kreisverwaltung austauschen.
Veröffentlicht: Freitag, 21.02.2020 05:34
Die Mehrheit der Kreistagsfraktionen stimmte aber dagegen. Parteiübergreifend war man sich jedoch einig, dass die Verhältnisse nicht länger hinnehmbar seien. Die vorwiegend osteuropäischen Leiharbeiter sind in den Niederlanden beschäftigt, wohnen aber in Deutschland. Hier sei die Unterbringung oft unwürdig. Auch von modernem Sklaventum wurde gesprochen. Landrat Spreen verwies in der Diskussion um die Arbeitsgruppe auf die kommunale Selbstverwaltung. In einer Arbeitsgruppe würde er das Versagen der Kommunen sehen. Die würden jedoch gute Arbeit leisten.