
Kleve/Kreis Kleve: Anonyme Spurensicherung gefordert
Die SPD in Kleve setzt sich für Opfer sexueller Gewalt ein. Die Mitglieder fordern dazu eine "Anonyme Spurensicherung", die mit den Krankenhäusern in Kleve und Emmerich als Kooperationspartner vereinbart werden muss.
Veröffentlicht: Donnerstag, 25.05.2023 12:05
Damit hätten Opfer sexueller Gewalt die Möglichkeit, in den Kliniken umfassend medizinisch und psychosozial versorgt zu werden. Außerdem würden Beweise vertraulich gesichert, unabhängig von einer vorausgehenden Strafanzeige, so die SPD. Als Beispiel verweisen die Klever Sozialdemokraten auf den Nachbarkreis Wesel, wo Krankenhäuser bereits als Anlaufstelle für eine "Anonyme Spurensicherung" etabliert seien. Die Forderung wurde jetzt an die SPD-Fraktion im Kreistag weitergegeben, um das Thema kreisweit voranzubringen.