
Kleve/Goch: Nitratbelastungen im Brunnenwasser
Die Untersuchungen von Brunnenwasser aus Teilen von Kleve, Bedburg-Hau, Uedem und Goch durch den Gelderner VSR-Gewässerschutz haben erschreckende Nitratbelastungen ergeben.
Veröffentlicht: Dienstag, 10.10.2023 12:52
60 Gartenbesitzer hatten ihr Brunnenwasser im vergangenen September am Labormobil abgegeben. In 14 der privat genutzten Brunnen stellte die gemeinnützige Organisation eine Überschreitung der Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm pro Liter (mg/l) Nitrat fest. Die höchsten Werte wurden im Bereich Emmericher Eyland (157) in Kalkar, in Goch-Pfalzdorf (142) und in Bedburg-Hau-Till (141) gemessen. Die Brunnenbesitzer können mit diesen Werten den Gartenteich nicht mehr mit Brunnenwasser befüllen, weil es sonst zu einem starken Algenwachstum kommt. Bei über 100 mg/l Nitrat im Gießwasser kommt es auch zur Nitratanreicherung im Gemüse. Das Brunnenwasser sollte alle drei Jahre untersucht werden, weil sich die Nitratbelastungen verändern.