
Kleve/Bergisch Gladbach: Verdacht auf Panne bei Staatsanwaltschaft
Im Missbrauchsskandal von Bergisch Gladbach steht jetzt der Verdacht im Raum, dass der Staatsanwaltschaft Kleve Fehler unterlaufen seien. Die Klever Behörde habe möglicherweise Monate zu spät gehandelt, schreibt die Rheinische Post.
Veröffentlicht: Freitag, 08.11.2019 08:00
Demnach habe die Polizei der Staatsanwaltschaft bereits am 10. Juni Akten über einen mutmaßlichen Täter im Großraum Wesel übergeben. Festgenommen wurde der Mann aber erst am 25. Oktober. Er war im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Kinderschänderring rund um Bergisch-Gladbach ins Visier der Ermittler geraten. Eine zwischenzeitliche Hausdurchsuchung bei dem Mann veranlasste die Staatsanwaltschaft Kleve im Juni aber offenbar nicht. Auf Anfrage von Antenne Niederrhein gab es von der Staatsanwaltschaft mit dem Hinweis auf laufende Ermittlungen keine Angaben dazu.