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Kleve: Revision nach milderem Autoraserurteil eingelegt
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Kleve: Revision nach milderem Autoraserurteil eingelegt

Im neu aufgerollten Prozess wegen des tödlichen Autorennens in Moers hat die Klever Staatsanwaltschaft Revision gegen die deutlich gemilderte Strafe von vier Jahren für einen 24-jährigen eingelegt. Man sei weiter der Meinung, dass der Angeklagte mit bedingtem Tötungsvorsatz gehandelt habe, so eine Sprecherin.

Veröffentlicht: Mittwoch, 09.06.2021 05:09

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Der Hauptangeklagte war am Ostermontagabend 2019 mit seinem Auto mit bis zu 167 Kilometern pro Stunde durch ein Wohngebiet in Moers gerast. Eine 43 Jahre alte unbeteiligte Autofahrerin erlitt tödliche Verletzungen, als der Wagen des Angeklagten gegen ihr Auto prallte. Das Landgericht Kleve hatte den Mann deshalb zunächst zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt. Dieses Urteil hatte der Bundesgerichtshof aber aufgehoben, weil für eine vorsätzliche Tat die Belege nicht ausreichten.

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