
Kleve: Protest gegen Vergnügungssteuer
In Kleve könnte demnächst deutlich seltener gefeiert werden.
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Der Klever Dienstleister für Veranstaltungen "Soundbox" hat bis ins kommende Jahr mehr als 23 Events abgesagt und teils in andere Orte verlegt - aus Protest. Als Grund nennt Firmen-Chef Tim Verfondern die Erhebung der Vergnügungssteuer durch die Stadt Kleve. Diese Steuer gibt es hier seit 2002, sei aber bis 2022 nicht erhoben worden, so Verfondern. Durch die Steuer, die sich an den Ticketpreisen bei Tanzveranstaltungen orientiert und 22 Prozent beträgt, würden viele Events nicht mehr rentabel. Die Klever Stadtverwaltung will die Steuer überprüfen und dem Stadtrat eine Änderung der Satzung für die Vergnügungssteuer vorschlagen, hieß es auf Anfrage von Antenne Niederrhein aus dem Rathaus. Wann das passieren soll, wurde nicht gesagt.