
© Zoll, Archivbild
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Kleve: Kämmerer plant mit Haushaltsminus
Die Stadt Kleve rechnet 2026 mit einem Defizit von rund 19,9 Millionen Euro.
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.11.2025 14:37
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Kämmerer Klaus Keyers kündigte in der jüngsten Sitzung des neu gewählten Stadtrates an, dafür die Ausgleichsrücklage zu nutzen – sie wäre bis Ende 2027 aufgebraucht. Danach müssten negative Ergebnisse aus der Allgemeinen Rücklage gedeckt werden. Keyers verwies auf steigende Kosten bei nur moderat wachsenden Einnahmen. Kurzfristige Entlastung könnte das angekündigte Sondervermögen von Bund für Infrastruktur und Klimaneutralität bringen: Kleve könnte rund 24 Millionen Euro über zwölf Jahre bekommen, das reiche aber nicht, um die Defizite vollständig auszugleichen, so der Kämmerer.
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