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Kleve: Höhere Steuern und Gebühren werden geprüft
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Kleve: Höhere Steuern und Gebühren werden geprüft

Die Stadt Kleve denkt über eine Erhöhung der Grundsteuer B und der Parkgebühren nach. Grund ist das 20-Millionen-Loch im Haushalt. Allein zehn Millionen Euro müssten kurzfristig ausgeglichen werden, sagte Kämmerer Klaus Keysers der NRZ. 

Veröffentlicht: Donnerstag, 22.01.2026 13:26

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Sparmaßnahmen allein würden aber nicht ausreichen. Hauptgrund für das Defizit sind demnach hohe Investitionen in Schulneubauten, Sportstätten und Feuerwehrhäuser, die sich dauerhaft auf den Haushalt auswirken. Acht Schulprojekte kosten rund 194 Millionen Euro, hinzu kommen jährliche Abschreibungen, Zinsen und Tilgungen von über 12 Millionen Euro. Zuschüsse vom Land gab es kaum. Die Projekte wurden überwiegend über Kredite finanziert. Auch freiwillige Leistungen wie die Schulsozialarbeit, Museen oder Vereinsförderungen belasten die Stadt.

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