
Kleve: Deutliche Kritik nach Bombenentschärfung
Nach der erfolgreichen Entschärfung einer Weltkriegsbombe in der Klever Innenstadt hat es erstmals öffentlich teils deutliche Kritik am städtischen Informationsmanagement und der Organisation gegeben.
Veröffentlicht: Donnerstag, 01.04.2021 04:12
Der Leiter des von Evakuierung betroffenen Alten- und Pflegeheims der Evangelischen Stiftung, Holger de Lange, spricht in der NRZ von dilettantischer Vorbereitung. Für den Klever Propst Johannes Mecking war demnach die ganze Aktion so wörtlich "höchst peinlich, loriot-reif und eine Unverschämtheit". 4.300 Anwohner und mehr als 200 Bewohner von zwei Seniorenheimen hätten wortwörtlich ohne Informationen auf gepackten Koffern gesessen, heißt es. Darüber hinaus hatte eine beauftragte Fachfirma aus Duisburg vergessen, einen Spezialbagger anzuliefern.