
© G Seybert
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Kevelaer: Bistum Münster räumt Fehler ein
Das Bistum Münster hat im Umgang mit einem Priester, dem sexueller Missbrauch eines Kindes vorgeworfen wird, Fehler eingeräumt.
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Dem Mann war erlaubt worden, Gottesdienste nur zu feiern, wenn keine große Öffentlichkeit zu erwarten war. Diese Formulierung sei zu ungenau, und damit ein Fehler gewesen, sagte ein Sprecher des Bistums. Der Priester im Ruhestand dürfe nun in der Öffentlichkeit generell keine Messen mehr feiern. Der Fall aus den 80er Jahren war am Wochenende bekannt geworden, weil eine betroffene Frau in ihrer Gemeinde in Kevelaer vom Gemeindepfarrer einen Brief in den Gottesdiensten verlesen ließ. Das Bistum sucht jetzt weitere mögliche Opfer auch am Niederrhein.
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