
Kalkar: Stadt plant neue Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete
Immer mehr Städte und Gemeinden im Kreis Kleve können die ihnen zugewiesenen Geflüchteten und Asylbegehrenden nicht mehr unterbringen. Dazu gehört auch die Stadt Kalkar, die jetzt eine Gemeinschaftsunterkunft plant und neu bauen will.
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Das geht aus einer Verwaltungsvorlage für die Ratsitzung nächste Woche Donnerstag (14.9./18 Uhr) hervor. Nach Abwägung aller gesetzlichen und rechtlichen Vorschriften hält die Verwaltung die Ausweisung eines Standortes beispielsweise auf den unbebauten Grundstücken entlang der stillgelegten Bahntrasse im Nordwesten Kalkars für möglich. Weil die Stadt mit weiten 75 Menschen rechnet, die untergebracht werden müssen, würden sich die Kosten für eine entsprechende Gemeinschaftsunterkunft auf eine Summe zwischen 2,4 und 3,5 Millionen Euro belaufen. Alternativ, aber nur als absolute Notlösung, käme die Nutzung einer Sporthalle in Frage, so die Stadtverwaltung. Gegen eine Gemeinschaftsunterkunft auf der grünen Wiese in einem Wohngebiet regt sich allerdings Widerstand. Viele Anwohner befürchten, das Ihr Quartier ein sozialer Brennpunkt werden könnte, schreibt die Rheinische Post.