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Euregio: Wohnbedingungen von Leiharbeitern kritisiert
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Euregio: Wohnbedingungen von Leiharbeitern kritisiert

Im Kreis Klever Grenzgebiet zu den Niederlanden wächst die Sorge vor einer explosionsartigen Zunahme von Corona-Infektionen.

Veröffentlicht: Montag, 25.05.2020 04:23

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Hintergrund sind die jüngsten, vielfach positiven Tests von Mitarbeitern zweier Schlachthöfe in Groenlo und Scherpenzeel. Unter den bislang 147 Betroffenen in Groenlo leben knapp 80 in Deutschland. In Scherpenzeel haben auch Leiharbeiter gearbeitet, die in Emmerich-Praest untergebracht waren. Deren Unterkunft steht unter Quarantäne. Der niederländische Gewerkschaftsbund FNV macht die prekäre, vor allem enge Wohnsituation vieler Leiharbeiter für die Verbreitung des Virus mitverantwortlich. Die Unterkünfte werden vielfach von Arbeitsvermittlern besorgt, u.a. in Emmerich, Kleve oder Kranenburg.

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