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Emmerich/Polen: Im Millionencoup-Prozess wohl kein Urteil dieses Jahr
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Emmerich/Polen: Im Millionencoup-Prozess wohl kein Urteil dieses Jahr

Im Prozess zum aufseheneregenden Millionencoup im Zollamt Emmerich wird es in diesem Jahr wohl kein Urteil geben. Das melden mehrere Medien und berufen sich auf das polnische Gericht in Jelenia Gora.

Veröffentlicht: Mittwoch, 02.08.2023 06:33

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Nach den beiden Terminen Anfang Juli soll es demnach erst im Oktober einen nächsten Anhörungstermin geben. Der Prozessauftakt hatte sich bereits um einen Monat verzögert, weil einer der sieben Angeklagten ein ärztliches Attest vorgelegt hatte. Laut Anklage sollen drei Täter am Allerheiligentag 2020 in das unbewachte Zollamt in Emmerich eingebrochen und mit knapp 6,5 Millionen Euro Beute verschwunden sein. Mitangeklagt ist auch ein mutmaßlicher Tippgeber, der deutscher Zoll-Mitarbeiter war und auch die polnische Staatsangehörigkeit besitzt. Die Angeklagten müssen bei dem Prozess nach polnischem Recht mit Strafen von bis zu 15 Jahren Haft rechnen. Nach Informationen der Rheinischen Post waren die Täter zunächst wohl nur von insgesamt 500.000 Euro im Tresor des Emmericher Zollamtes ausgegangen. Der deutsche Tippgeber beim Zoll sollte dann rund 1,5 Millionen Euro der Beute erhalten. Bekam aber nur ein Drittel der Summe. Daraufhin verpfiff er seine Komplizen.

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