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Emmerich/Geldern: Verstöße sollen geahndet werden
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Emmerich/Geldern: Verstöße sollen geahndet werden

Die bei einer Großrazzia in Emmerich und Geldern festgestellten Rechtsverstöße sollen ordnungsrechtlich geahndet werden. Das sagte NRW-Ministerin Ina Scharrenbach nach den deutsch-niederländischen Kontrollen am Wochenende.

Veröffentlicht: Montag, 14.02.2022 06:45

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U.a. sei der Verdacht einer organisierten Einschleusung von Arbeitnehmern, vorwiegend aus Osteuropa und deren Ausbeutung durch Leiharbeiter-Firmen in der Grenzregion, bestätigt worden. Wegen erheblicher Mängel werden voraussichtlich einige Unterkünfte vorerst nicht genutzt werden können. Verstöße gegen Arbeitsschutzrecht (Mindestlohn, Arbeitszeiten, Kündigungsschutz) werden die niederländischen Behörden zusätzlich ahnden, heißt es. Die Bürgermeister der beiden betroffenen Städte sowie die Kreis Klever Landrätin sehen in der Aktion ein deutliches Signal an die Hintermänner des Leiharbeit-Systems, dass die Missstände nicht geduldet würden. Die Zahl der im Kreis Kleve lebenden Leiharbeiter wird auf etwa 2000 geschätzt.

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