
Emmerich/Geldern: Großrazzia in Leiharbeiter-Unterkünften
In einer gezielt durchgeführten landesübergreifenden Aktion haben deutsche und niederländische Behörden am Wochenende etliche Rechtsverstöße in Wohnunterkünften von Leiharbeitern in Emmerich und Geldern entdeckt.
Veröffentlicht: Montag, 14.02.2022 05:46
So habe es Schimmel und Schädlingsbefall in den Unterkünften gegeben, außerdem habe es Mängel beim Brandschutz und der Stromversorgung gegeben, heißt es in einer Mitteilung des NRW-Bauministerium. Die Häuser seien überbelegt und hygienisch unterversorgt gewesen. Insgesamt waren 140 Menschen in sechs Wohnstätten kontrolliert worden. Sie stammen den Angaben zufolge überwiegend aus Rumänien und Bulgarien und sind Leiharbeiter in niederländischen Unternehmen. Mit der grenzübergreifenden Aktion sei ein Schlag gegen die Ausbeutung von Menschen als Mieter und Arbeitskräfte gelungen, sagte NRW-Ministerin Ina Scharrenbach.