
Bistum: Keine Konsequenzen nach Outing
Im Bistum Münster hat das Coming-out von queeren Kirchen-Mitarbeitern keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.01.2022 12:37
Er habe vielmehr großen Respekt vor denen, die sich in der Kampagne "#OutinChurch" als queer geoutet hätten. Die bewegenden Aussagen und Lebensschicksale machten deutlich, dass die katholische Kirche ein Klima der Angstfreiheit brauche. Darüber hinaus habe der persönliche Familienstand keine Bedeutung für die Anstellung oder Weiterbeschäftigung von Mitarbeitern in der Verwaltung. Bei einer bundesweiten Aktion hatten sich Anfang der Woche 125 queere Menschen an die Öffentlichkeit gewandt - zum Beispiel Pfarrer, Pastoralreferenten und Religionslehrer. Viele hatten ihre sexuelle Identität bislang verheimlicht, auch aus Angst, dass ihnen gekündigt wird.