
Berlin/Kreis Kleve: Sparpläne bei Betreuung junger Arbeitsloser gekippt
Nach einer Welle der Kritik auch aus dem Klever Kreishaus will Bundesarbeitsminister Heil Sparpläne bei der künftigen Betreuung Hunderttausender junger Arbeitsloser kippen.
Veröffentlicht: Freitag, 29.09.2023 06:16
Das hat die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfahren. Um für den Bundeshaushalt 900 Millionen Euro einzusparen, sollten demnach Arbeitslose unter 25 Jahren künftig nicht mehr von den Jobcentern betreut werden, sondern von den Arbeitsagenturen. Das Jobcenter im Kreis Kleve hatte diesen Plan bereits im Vorfeld abgelehnt. Verlierer wären die betroffenen jungen Menschen gewesen, hatte Landrat Christoph Gerwers erklärt. Sie hätten ihre gewohnten und bewährten Betreuungsstrukturen sowie ihre festen Ansprechpartner im Jobcenter verloren. Im Kreis Kleve beziehen etwa 2.000 junge Menschen unter 25 Jahren Bürgergeldleistungen des Jobcenters.