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12. Sept. - Fahrradgottesdienst in Kleve / Baumpflanzaktion
© Bischöfliche Pressestelle / Christian Breuer
Markus van Berlo (links) und Jannik Berbal werden mit den Gottesdienst-Teilnehmern auch am Spoykanal an der HRW entlang fahren.
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12. Sept. - Fahrradgottesdienst in Kleve / Baumpflanzaktion

Die Fridays for Future Organisation in Kleve lädt gemeinsam mit den Kirchen des Umlands zum ersten Fahrradgottesdienst ein. Der Gottesdienst startet am Sonntag, dem 12.09 um 14 Uhr, auf der Wiese gegenüber dem Königsgarten am Kermisdahl und endet gegen 16 Uhr auf der Wasserburg Rindern, wo es ein gemütliches ausklingen samt Buffet geben wird.

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Der Fahrradgottesdienst ist eine gemeinsame Veranstaltung der Kirchen und Fridays for Future aus Kleve. Gemeinsam möchte man auf das Thema der diesjährigen Schöpfungszeit aufmerksam machen. Der ökumenische Gottesdienst behandelt dieses Jahr das Thema Wasser und wird mit mehreren Stationen die Veranstaltung prägen. Die Tour wird über Kellens Naturpark, die Briener Schleuse, dem Rhein Ableger Schenkenschanz zur Wasserburg Rindern erfolgen und mit Fürbitten, Gebeten und Appellen sich an die Menschen richten.


Parallel zur Veranstaltung möchte Fridays for Future am selben Tag zu einer Aktion aufrufen, welche sich in die Schöpfungszeit einreiht. Die Bewegung möchte dazu aufrufen, dass jede und jeder mit einem eigenen Garten einen Baum bei sich zu Hause pflanzt. Man möchte so auch nochmal verdeutlichen, dass selbst eine kleine Handlung viel bewirken kann, wenn diese von vielen mitgetragen und durchgeführt wird. Die Idee zu diesem Aufruf entstand im gemeinsamen Gespräch mit der Familie Emmerich-Flader aus Pfalzdorf, welche selber mehrere Bäume im heimischen Garten gepflanzt hat und dieses Engagement in weitere Gärten und Orte tragen möchten.

Die Baumpflanzaktion soll eine freiwillige Verpflichtung für mehr Klimaschutz im heimischen Garten darstellen.


Der Gottesdienst unterliegt nicht der Pflicht zur Einhaltung der 3G Regel, es wird jedoch darum gebeten eine Maske mitzubringen und diese während der einzelnen Stationen zu tragen, insbesondere um ältere Teilnehmende zu schützen. Die Veranstaltung wird während ihrer gesamten Dauer unter freien Himmel stattfinden. Eine Anmeldung im Vorfeld wird nicht benötigt.


Für weitere Informationen zur Veranstaltung können sich Interessierte an kleve@fridaysforfuture.de wenden oder zu den wöchentlichen Plenumssitzungen im Fridays for Future Büro auf der Van den Bergh Straße 6b unter o.g. Emailadresse anmelden, welche jeden Dienstag um 20 Uhr stattfinden.


Tourdaten und weitere Informationen:

Abfahrt ist um 14 Uhr am Kermisdahl, Höhe Königsgarten, dann geht es vorbei an der Hochschule Rhein-Waal Richtung Naturpark Kellen, zur Briener Schleuse und Richtung Schenkenschanz. Endpunkt ist, nach rund zehn Kilometern Fahrtstrecke, gegen 16 Uhr die Wasserburg Rindern. Mehrfach wird zwischendurch Station gemacht, um einen weiteren Teil des Gottesdienstes zu feiern, miteinander zu beten und Impulse zur Schöpfungsbewahrung mit auf den Weg zu nehmen. Verschiedene Gruppen aus der Region haben bereits Musik aufgenommen, die vor Ort abgespielt wird.


„Am Denkmal für Johanna Sebus werden wir der Opfer der Hochwasser-Katastrophe vor einigen Wochen gedenken“, kündigt van Berlo an. „Auch dieses extreme Wetterereignis hat uns wieder deutlich vor Augen geführt, wie dringend wir uns um Themen wie den Klimawandel kümmern müssen“, betont er. Für die Hochwasser-Opfer soll am Ende des Gottesdienstes um eine Spende gebeten werden. „Wir wollen den Tag in Ruhe auf dem Gelände der Wasserburg ausklingen lassen. Dazu sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem kleinen Buffet eingeladen. Es wäre aber schön, wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, um die Menschen in der Hochwasser-Region zu unterstützen“, bittet van Berlo.


Über die Zusammenarbeit mit der Kirche freut sich Berbalk: „Der Umgang mit der Natur, also mit der Schöpfung, ist ein gemeinsames, zentrales Thema“, erklärt er. Mitglieder von Fridays for Future beteiligen sich daher aktiv an dem Fahrradgottesdienst, so haben sie zum Beispiel Fürbitten geschrieben, die in dem Gottesdienst vorgetragen werden. Zudem rufen sie parallel zum Gottesdienst dazu auf, zuhause einen Baum zu pflanzen.


Da die gesamte Veranstaltung ein Gottesdienst unter freiem Himmel ist, ist keine Anmeldung erforderlich, Teilnehmer werden jedoch auf die allgemeinen Corona-Regeln hingewiesen, etwas das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, wenn an den Stationen der Mindestabstand nicht gewahrt werden kann.


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