Nachrichten vom 22.11.2017

Kalkar

Stadtwerke warnen vor Betrügern

Die Stadtwerke Kalkar warnen aktuell vor Betrügern in Kalkar und Xanten. Sie würden sich an der Haustür als Mitarbeiter der Stadtwerke oder Gelsenwasser ausgegeben und wollten angeblich die Zähler ablesen oder wechseln. Die mutmaßlichen Betrüger können keinen Firmenausweis vorlegen und sind weder von den Stadtwerken noch von Gelsenwasser beauftragt. Gleichzeitig geben sich Anrufer am Telefon als Energieberater aus. Die Kunden sollen während des Gespräches ungewollt dazu gebracht werden, den Gas- oder Stromanbieter zu wechseln. Die Stadtwerke warnen auch davor und bitten um telefonische Hinweise (0800 19 999 66).
 
 

Niederrhein

Telefonseelsorge sucht Mitarbeiter

Die Telefonseelsorge Niederrhein/Westmünsterland sucht neue Mitarbeiter. Sie sollen mit einer Gruppenausbildung starten, die im September 2018 beginnt. Gefragt sind Männer und Frauen, die bereit sind, sich anderen Menschen am Telefon in ihren Krisensituationen und Alltagsproblemen als Gesprächspartner ehrenamtlich zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam soll dann nach Lösungen gesucht werden. Die einjährige Ausbildung erfolgt nach bundeseinheitlichen Richtlinien. Wichtigste Elemente dabei sind die Selbsterfahrung sowie die Gesprächsführung. Voraussetzung für die Mitarbeit ist körperliche und seelische Gesundheit. Der Ausbildungsort ist Wesel.
 
 

Hamm/Isselburg

Neuer Gerichtsentscheid zu Cold Water Challenge

Rund dreieinhalb Jahre nach dem tödlichen Unfall bei der "Cold Water Challenge" in Isselburg hat das Oberlandesgericht Hamm jetzt eine neue Entscheidung gefällt. Damals wollten sich Mitglieder eines Kegelclubs dabei filmen lassen, wie sie sich von einem Bagger mit eiskaltem Wasser übergießen lassen. Dabei starb ein 34-jähriger Mann, ein weiterer wurde schwer verletzt. Die Richter sprachen dem Fahrer des Teleskopladers eine höhere Mitschuld als das Landgericht Münster in erster Instanz zu. Der Eigentümer hingegen bekam eine geringere Mitschuld. Die Witwe und die Kinder des getöteten Mannes hatten geklagt. Das Gericht entschied, dass Fahrer und Halter jeweils eine Schuld von zwei Dritteln tragen. Das Opfer selbst habe zu einem Drittel Mitschuld.
 
 
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  • 09:30h (22.11.2017)