Nachrichten vom 23.11.2017

Kalkar

Hanfplantage aufgeflogen

Die Polizei hat heute morgen in Kalkar-Niedermörmter eine Hanfplantage in einem Wohnhaus an der Nelkenstraße auffliegen lassen. Ein 48-jähriger Mann sowie seine gleichaltrige Ehefrau werden verdächtigt, die Plantage betrieben zu haben, so die Polizei. Beide sitzen bereits in Untersuchungshaft. Bei einer Durchsuchung fand die Polizei neben 800 Marihuana-Pflanzen auch Schlagwerkzeug, Pfefferspray, eine sogenannte PTB-Schusswaffe, Munition sowie diverse Wertgegenstände. Deshalb wurde die Polizei auch durch Beamte eines Spezialeinsatzkommandos unterstützt.
 
 

Kevelaer

Falsche Hundezähler unterwegs

Mit einer neuen Masche am Telefon haben Unbekannte in Kevelaer versucht, mögliche Wohnungseinbrüche vorzubereiten. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind in den letzten Tagen Bürger befragt worden, ob sie in ihrem Haushalt Hunde halten. Die Anrufer hätten sich dabei als Mitarbeiter der Stadtverwaltung ausgegeben. Die Stadt Kevelaer macht darauf aufmerksam, daß eine Hundezählung niemals telefonisch durchgeführt werde. Die städtischen Hundezähler würden die Bürger persönlich besuchen und könnten sich dabei ausweisen.
 
 

NRW/Kreis Kleve

Sozialticket soll schrittweise abgeschafft werden

Die NRW-Landesregierung will das Sozialticket schrittweise wieder abschaffen. Das hat Verkehrsminister Wüst von der CDU im Verkehrsausschuss des Landtags angekündigt. Das Land zahlte zuletzt 40 Millionen Euro als Zuschuss. Dieser Betrag soll bereits nächstes Jahr reduziert, ein Jahr später halbiert und 2020 ganz gestrichen werden. Das Geld solle besser investiert werden, so Wüst. Das Sozialticket soll es Menschen mit geringem Einkommen ermöglichen, auch ohne Auto mobil zu sein. Im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), zu dem auch der Kreis Kleve gehört, kostet eine Monatskarte aktuell 37,80 Euro und damit deutlich weniger als eine nicht bezuschußte Karte. Im gesamten Gebiet des VRR nutzten zuletzt 170.000 Menschen das Sozialticket.
 
 

Kreis Kleve

56.000 Euro vom LVR für drei Projekte

Der Kreis Kleve erhält vom Landschaftsverband Rheinland 56.000 Euro für insgesamt drei Projekte. Es handelt sich zum einen um die Erneuerung der Tragbalken der Mühlenkappe und Sanierung der Flügel der Mühle Dornsbrüggen. Darüber hinaus wird die Dauerausstellung "Maria Reymer - Käseproduktion am Niederrhein auf Gut Hogefeld Kleve-Rindern" gefördert. Weitere Fördermittel fließen in das Stadtjubiläum "900 Jahre Goch-Hommersum/Gestern und heute für Morgen".
 
 

Kreis Kleve

Kita-Anmeldungen laufen

Eltern im Kreis Kleve sollten jetzt ihre Wunsch-Kita aussuchen und ihre Kinder für das nächste Kindergartenjahr anmelden. Darauf weist die Klever Kreisverwaltung hin, die für 73 Kitas in elf Kommunen des Kreises Kleve zuständig ist. Die Anmeldung für diese Kindertagesstätten muss spätestens bis zum 18. Dezember erfolgt sein.
 
 

Kreis

Reaktionen auf Sperrklausel-Entscheidungen

Die jüngste Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes zur Sperrklausel für Kleinstparteien ruft im Kreis Kleve ein geteiltes Echo hervor. Der Gerichtshof hat entschieden, dass auch künftig Parteien mit weniger als 2,5 Prozent der Stimmen in Gemeinderäte und Kreistage einziehen können. Kleinstparteien wie die Piraten oder die Bürgergemeinschaft im Kreis feiern den Beschluss als eine Stärkung der Demokratie, schreibt die Rheinische Post. Scharfe Kritik an dem Beschluss kommt hingegen vom CDU-Kreisvorsitzenden Günther Bergmann. Kleinstgruppen würden parlamentarische Abläufe unglaublich verlängern, ohne etwas Konstruktives beizutragen, so Bergmann.
 
 

Goch

Stadt will Müllentsorgung nicht selbst übernehmen

Die Stadt Goch wird die Müllentsorgung künftig nicht selbst übernehmen. Das hat der Gocher Stadtrat am Abend in einer Sondersitzung entschieden. Damit erteilte die Mehrheit des Rates, den Plänen der Stadtverwaltung eine Absage. Die Pläne sahen vor, die Müllentsorgung ab dem Jahr 2019 selbst zu übernehmen, anstatt die Entsorgungsfirma Schönmackers damit zu beauftragen. Dadurch sollten die Kosten deutlich gesenkt werden. Der Vertrag mit Schönmackers wurde zum 31.12.2018 gekündigt. Die Abfallentsorgung muss jetzt neu ausgeschrieben werden. Bislang ist die Stadt Kleve die einzige Kommune im Kreisgebiet, die die Müllentsorgung selbst durchführt.
 
 

Niederrhein

Gesundheitsnetzwerk zeichnet Gocher Unternehmen aus

Das Gesundheitsnetzwerk Niederrhein hat die Gocher Agello Unternehmensgruppe ausgezeichnet. Agello habe sich um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter besonders verdient gemacht, heißt es zur Begründung. Neben Agello wurden auch zwei Unternehmen aus Duisburg und Moers ausgewählt. Die Justizvollzugsanstalt Moers-Kapellen bekam einen Sonderpreis. Ein gutes betriebliches Gesundheitsmanagement verbessere nicht nur die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter, sondern spiele auch bei der Suche nach Fachkräften eine wichtige Rolle, so das Netzwerk. Das „Gesundheitsnetzwerk Niederrhein“ ist ein Verein, der sich auf Initiative der IHK für eine Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung sowie eine Stärkung der Gesundheitswirtschaft in der Region Niederrhein einsetzt.
 
 

Kleve

Teils hohe Strafen gegen Marihuana-Bande

Das Klever Landgericht hat jetzt gegen eine Rauschgiftbande vom Niederrhein teils hohe Gefängnisstrafen verhängt. Das Strafmaß lag zwischen anderthalb Jahren auf Bewährung und neuneinhalb Jahren. Die 5 Angeklagten aus dem Kreis Kleve und eine Frau aus dem Kreis Viersen hatten in Straelen und Umgebung insgesamt 10 Marihuana-Plantagen betrieben. Dabei gab es einen Ernteertrag von 200 Kilogramm konsumfähigen Marihuanas. Damit haben sie auch gehandelt. Die Angeklagten waren bereits im vergangenen Jahr zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Jetzt musste aber wegen einer Gesetzesneuerung neu verhandelt werden.
 
 
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  • 17:30h (23.11.2017)