Nachrichten vom 23.05.2018

Kleve/NRW:

Bergmann verurteilt antisemitische Schmierereien

Nach den jüngsten antisemitischen Schmierereien in Kleve hat sich jetzt auch der Kreis Klever CDU-Landtagsabgeordnete Günter Bergmann eingeschaltet. Bergmann verurteilt die Schmierereien und fordert zugleich klare Kante gegen jede Form von Antisemitismus. Dieser müsse scharf und konsequent verfolgt werden. Bergmann ist auch Mitglied der Parlamentariergruppe NRW-Israel. Hintergrund: Unbekannte hatten an der Straße Spoyufer erneut eine jüdische Gedenktafel mit einem volksverhetzenden Text beschmiert. Mitarbeiter der Stadt Kleve entfernten die Schmierereien. Jetzt ermittelt der Staatsschutz in Krefeld. Es handelt sich bereits um den dritten Fall dieser Art in Kleve.
 
 

Kleve

Teil der HSRW zieht in die Deutsche Bank

Ein Teil der Hochschule Rhein-Waal in Kleve wird umziehen. Im Gebäude der Deutschen Bank, unten in der Innenstadt, soll es demnächst eine Außenstelle der Hochschule geben. Geplant ist, dass im Erdgeschoss ein „Welcome Center“ entsteht. In der ersten Etage sollen der Studierenden Service und die Zentrale Studienberatung untergebracht werden, heißt es in der RP. Die 1600 Quadratmeter Fläche, die die Hochschule in dem Gebäude angemietet hat, werden aktuell vorbereitet und zum Teil umgebaut.
 
 

Kreis Kleve

Busshuttle zum Courage - Anmeldungen ab heute

Auch in diesem Jahr wird für das Jugendfestival Courage im Park von Schloss Moyland ein Busshuttle eingerichtet. Für diesen Service kann man sich ab heute (23.5.) anmelden. Die Busse bringen die Festivalbesucher aus dem ganzen Kreisgebiet am 23. Juni kostenlos nach Moyland, und nach Veranstaltungsende auch wieder zurück. Geplant sind insgesamt fünf Touren, die in Kleve, Kranenburg, Rees, Wachtendonk und Kerken starten und dann weitere Orte anfahren. Zur Nutzung des Eventshuttles ist ab heute eine Hotline eingerichtet.

Zusatzinformationen:

Hotline: 0800 100 39 67
Die Tour 1 fährt um 14.10 Uhr von Kleve über Bedburg-Hau nach Moyland.
In Kranenburg startet um 13.50 Uhr die Tour 2, die über Kleve zum Festival fährt.
Um 13.35 Uhr fährt die Tour 3 von Rees über Emmerich am Rhein und Kleve nach Moyland.
Die Tour 4 startet um 13.30 Uhr in Wachtendonk und führt über Straelen, Geldern, Wallfahrtsstadt Kevelaer, Weeze und Goch zum Festivalgelände.
Um 13.25 Uhr beginnt die Tour 5 in Kerken, die auch in Rheurdt, Issum, Uedem und Kalkar Station macht. Alle Touren starten nach Ende des Festivals um ca. 22.20 Uhr wieder zurück zu den Ausgangsorten.
 
 

Kleve/Krefeld

Unbekannte beschmieren jüdische Gedenktafel

In Kleve haben unbekannte Täter an der Straße Spoyufer eine jüdische Gedenktafel beschmiert. Die Täter schrieben einen volksverhetzenden Text mit weißem Permanentmarker auf die Messingtafel der Gedenkstätte. Nach der Beweissicherung säuberten Mitarbeiter der Stadt Kleve die Gedenktafel. Jetzt hat der polizeiliche Staatsschutz in Krefeld die Ermittlungen aufgenommen. Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht? Hinweise an die Polizei Krefeld unter der Rufnummer 02151 / 634-0 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de.
 
 

NRW/Niederrhein

Niederrhein stärkt Stellung als Logistikstandort

Der Logistiksektor am Niederrhein entwickelt sich außerordentlich dynamisch. Das zeigt sich vor allem an der Zahl der hier sozialversicherungspflichtig arbeitenden Menschen. Sie stieg in den letzten 10 Jahren um 10.600 auf zuletzt 33.800. Das ist eines der Ergebnisse, die die NRW.BANK jetzt in ihren Regionalwirtschaftlichen Profilen veröffentlicht hat. Im Verarbeitenden Gewerbe gingen dagegen im gleichen Zeitraum 5.100 Arbeitsplätze verloren. Hoffnung macht die jüngste Entwicklung der regionalen Industrieumsätze.
 
 

Kreis Kleve

SPD fordert Ausbau der Bahnstrecke Kleve-Geldern

Die Kreis Klever SPD fordert den Ausbau der Bahnstrecke Kleve-Geldern. Außerdem sollen hier Züge eingesetzt werden, die mit Brennstoffzellen betrieben werden. Der SPD-Vorstand will dazu einen Antrag beim Kreisparteitag Mitte Juni einbringen. Durch den Einsatz von Zügen mit Brennstoffzellen würde eine aufwändige und teure Installation von Oberleitungen überflüssig. Das würde auch den zweigleisigen Ausbau der Strecke erleichtern, so der SPD-Vorstand.
 
 

Kreis Kleve

NGG fordert mehr Kontrollen wegen Mindestlohn-Prellerei

Wegen Mindestlohn-Prellerei fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mehr Kontrollen im Kreis Kleve. Hintergrund: Das Hauptzollamt Duisburg hat in seinem Bereich im vergangenen Jahr über 170 Verfahren gegen Arbeitgeber eingeleitet, die gegen das Mindestlohngesetz verstoßen haben.Nach Einschätzung der Gewerkschaft ist das aber nur die Spitze des Eisberges, denn die Dunkelziffer ist deutlich höher. Auch drei Jahre nach der Einführung zahlen immer noch viele Arbeitgeber den Mindestlohn von 8,84 Euro nicht. Im gesamten Bezirk des Hauptzollamtes wurden in 2017 rund 230 Betriebe der Branche geprüft. Allein im Kreis Kleve gebe es allerdings über 480 Hotels, Gaststätten und Restaurants. Hier seien mehr Kontrollen dringend notwendig, so die NGG.
 
 

Kreis Kleve

Grüne stellen Antrag zur Situation der Ausländerbehörde

Die grüne Kreistagsfraktion fordert von Landrat Wolfgang Spreen einen aktuellen Lagebericht zur Situation der Ausländerbehörde. In dem Antrag geht es vor allem um die Terminverlosung, die hier seit März angewendet wird, um die Terminprobleme der Vergangenheit in den Griff zu bekommen. Die Grünen wollen wissen, wie lange dieses Verfahren noch praktiziert werden soll und welche Alternativen bislang geprüft worden sind. Außerdem geht es um die Personalsituation an der Behörde. Der Kreis Kleve hat inzwischen eine Fachkraft einstellen können, benötigt aber weiterhin zusätzliches Personal.
 
 

Kreis Kleve

Polizei an grenzüberschreitender Kriminalitätsbekämpfung beteiligt

Die Polizei im Kreis Kleve hat sich an der jüngsten grenzüberschreitenden Kontrollaktion zur Kriminalitätsbekämpfung beteiligt. An der B9 bei Kranenburg-Wyler wurden gut 90 Fahrzeuge und 140 Personen kontrolliert. 60 Autofahrer waren zu schnell unterwegs. 41 von ihnen erwartet ein Verwarngeld und 19 Fahrer eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Zwei Autofahrer standen unter Drogeneinfluss. Auf sie kommen jetzt Verkehrsstrafverfahren zu.
 
 

Kranenburg

Glasfaserausbau geht in die nächste Runde

Die Gemeinde Kranenburg hat den nächsten Schritt in Richtung digitale Zukunft gemacht. Bürgermeister Günter Steins hat gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Glasfaser einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Damit kann jetzt die sogenannte Nachfragebündelung starten. Die Nachfragebündelung wird ab Juni in Kranenburg und den Ortsteilen Frasselt, Nütterden und Schottheide durchgeführt. Damit der Glasfaserausbau zustande kommt, müssen sich 40 Prozent der anschließbaren Haushalte für einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser entscheiden. Grundvoraussetzung ist, dass bereits jetzt eine Leitung mit mindestens 30 Mbits am Haus anliegt. Alle anderen Haushalte werden bei diesem privatwirtschaftlichen Ausbau nicht erfasst und müssen auf den "geförderten Ausbau" warten. Am 12. Juli will der Rat entscheiden, welches Unternehmen den Zuschlag für den vom Bund geförderten Ausbau erhält.
 
 
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