Nachrichten vom 17.07.2018

Niederrhein/Viersen

Unfallfahrer zu knapp 3 Jahren Haft verurteilt

Nach dem Tod einer jungen Polizistin auf der Autobahn 61 bei Viersen ist der Unfallverursacher heute verurteilt worden. Der LKW-Fahrer muss für zwei Jahre und zehn Monate in Haft. Der 49-Jährge hatte im Dezember vergangenen Jahres auf der A61 ein Polizeiauto gerammt, in dem mehrere Polizisten saßen. Durch die Wucht des Aufpralls starb die 23-jährige Polizistin unmittelbar nach dem Zusammenstoß. Die Richter sprachen den Lkw-Fahrer der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung schuldig. Er sei aber vermindert schuldfähig, weil er zum Zeitpunkt des Unfalls rund drei Promille Alkohol im Blut hatte.
 
 

Kleve

Exhibitionist gefasst

Die Polizei in Kleve hat einen Exhibitionisten geschnappt. Der 26-Jährige hatte sich gestern Morgen einer Frau mit heruntergelassener Hose gezeigt. Einige Tage zuvor war er ihr bereits aus der Entfernung als Radfahrer aufgefallen, der keine Hose anhatte. Durch Zeugenhinweise konnte der Klever letztendlich ermittelt werden. Außerdem wurde er von fünf weiteren Opfern, vor denen er sich im Mai entblößt hatte, als Täter identifiziert. Er steht im Verdacht, sich noch weiteren Menschen ohne Hose gezeigt zu haben. Dem Mann droht jetzt ein Strafverfahren.
 
 

Niederrhein/Duisburg

Richtungssperrung auf der Rheinbrück-Neuenkamp

Auf der A40 bei Duisburg droht die nächste Baustelle. Ab Mittwoch (18.7. / 10:00 Uhr) wird straßen.nrw die A40 zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Häfen und Duisburg-Homberg in Richtung Venlo sperren. Auf der Rheinbrücke Neuenkamp müssen die Fahrbahnübergänge saniert werden. Die Arbeiten dauern bis zum 23.7.2018. Zwei Tage später ist dann die Gegenrichtung betroffen. Die A40 wird dann zwischen dem Abschnitt Duisburg-Rheinhausen und Duisburg-Häfen in Fahrtrichtung Essen gesperrt. Umleitungen werden ausgeschildert, es muss aber trotzdem mit Staus und längeren Fahrzeiten gerechnet werden.
 
 

Nimwegen

Wandel-4-Daagse gestartet

In Nimwegen hat heute morgen die 102. Ausgabe der interantionalen Wandel-4-Daagse begonnen. Dabei sind laut aktuellen Angaben der Organisatoren 44.480 Teilnehmer an den Start gegangen, knapp 3.000 weniger als sich eingeschrieben hatten. Dies habe möglicherweise mit den zu erwartenden hohen Temperaturen zu tun, heißt es. Bis kommenden Freitag können die Läufer auf verschieden langen Strecken antreten. Die Teilnehmer kommen aus mehr als 60 Nationen. Traditionell kommen viele auch aus dem Kreis Kleve. Die Laufveranstaltung wird umrahmt von vielen Festen in der Nimweger Innenstadt.
 
 

Kreis Kleve

Ausländerbehörde öffnet ab 1. August ab 8 Uhr

Ab dem 1. August wird der Wartebereich der Kreis klever Ausländerbehörde in Kleve wieder erst um 6 Uhr geöffnet. Das Losverfahren über die Reihenfolge der Anfrage-Bearbeitung beginnt dann morgens ab 8 Uhr, so die Kreisverwaltung. Die Auslosung der Bediennummern gilt seit März und habe zu einer deutlichen Entspannung der Situation im Wartebereich beigetragen. Die morgendliche Vergabe der Bediennummern im Losverfahren legt die Reihenfolge der Tagestermine fest und mache ein nächtliches Erscheinen der Kunden überflüssig.
 
 

NRW/Niederrhein

LANUV fordert rät zu mehr Grün in den Innenstädten

Mit Blick auf die anhaltend hohen Temperaturen hat das NRW-Umweltamt u.a. mehr Grün für die Innenstädte gefordert. Die Verdunstung von Wasser durch Pflanzen sei ein wirksamer Weg, Hitzebelastungen für die Menschen abzumildern, so ein Behörden-Sprecher. Experten des Umweltamtes sind mittlerweile in der Lage für einzelne Kommunen zu sagen, wie viele Menschen von Hitzebelastungen besonders betroffen sind. Grundlage sind Wetterdaten, Geländebeschaffenheit und Siedlungsfläche. Grundsätzlich gilt, je größer eine Stadt ist, desto mehr Menschen leiden unter der Hitze. Bei uns am Niederrhein sind es demnach in Rees 22, in Kleve 49 sowie in Moers und Duisburg über 60 Prozent der Bewohner.
 
 

Berlin/Niederrhein

Vorschlag löst Entrüstungssturm aus

Der Vorschlag, Patienten für den unnötigen Besuch der Notfall-Ambulanzen in unseren Krankenhäusern zur Kasse zu bitten, hat einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Sozialverbände und Patientenschützer verweisen auf den Ärztemangel in manchen Regionen und warnten davor, sozial schwache Patienten von der Behandlung auszuschließen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung versicherte, eine solche Gebühr sei nur als letzte Möglichkeit denkbar und stehe kurzfristig nicht zur Debatte. Sie soll über­flüs­si­ge Be­su­che und lan­ge War­te­zei­ten in den Not­fall-Ambulanzen ver­mei­den. Unterstützung dafür kam auch von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein.
 
 

Geldern

14-Jährige kein Opfer einer Vergewaltigung geworden

Die Polizei hat ihre Suche nach einem mutmaßlichen Sexualtäter in Geldern eingestellt. Die Ermittlungen der Kripo haben ergeben, dass das 14-jährige Mädchen aus Geldern nicht das Opfer einer Straftat geworden ist, heißt es. Das Mädchen hatte zuvor ausgesagt, ein Mann hätte sie im Mai in ein Gebüsch gezerrt und vergewaltigt. Die Polizei hatte darauf hin auch mit einem Phantombild nach dem Täter gesucht.
 
 

Niederrhein

Schwerer Verkehrsunfall in Kamp-Lintfort

In Kamp-Lintfort hat ein Verkehrsunfall vier teils schwerverletzte Menschen gefordert. Unter ihnen sind auch zwei Männer aus Geldern und Kleve. Ein Beifahrer mußte mit einem Rettungshubschrauber nach Duisburg gebracht werden. Lebensgefahr besteht für ihn laut Polizei aber nicht. Ein 18-jähriger Autofahrer aus Rheinberg hatte gestern Nachmittag zwischen Rheurdt und Kamp-Lintfort offenbar übersehen, daß ein vorausfahrender Mann aus Geldern abbiegen wollte und dabei kurz angehalten hatte. Der Rheinberger fuhr nahezu ungebremst in das Fahrzeug des Gelderners.
 
 
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