Nachrichten vom 20.11.2018

Roermond/Niederrhein

Niederländische Behörden gehen gegen mutmaßlichen Gülle-Betrug vor

Niederländische Behörden gehen jetzt offenbar intensiv gegen grenzüberschreitenden Güllebetrug vor. Bei einer Razzia in der Nähe von Roermond wurden in einer landwirtschaftlichen Beratungsagentur Computer und Dokumente sowie Vermögenswerte sichergestellt, melden niederländische Medien. Die Agentur berät hunderte Landwirte bei der Betriebsführung. Sie wird verdächtigt, den Bauern dabei geholfen zu haben, Menge und Verbleib ihrer angefallenen Gülle zu verschleiern. Nachforschungen der Landwirtschaftskammer NRW hatten vor kurzem diesen Verdacht bekräftigt. Illegal entsorgte Gülle aus den Niederlanden soll auch auf den Feldern am Niederrhein ausgebracht worden sein.
 
 

Niederrhein

Weitere Wolfsnachweise bestätigt

Im niederrheinischen Wolfsgebiet hat es nachweislich weitere Angriffe auf Schafe und Wildtiere gegeben. Das hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz heute bekannt gegeben. Dabei waren am 23. September in Dinslaken sowie am 25. Oktober in Hünxe insgesamt drei Schafe gerissen worden. Auch für die Attacke auf 11 Damtiere am 27. Oktober in Dinslaken war ein Wolf verantwortlich. Nach Angaben des Landesamtes hatte der Schutzzaun in diesem Fall Schwachstellen. Zu dem Wolfsgebiet zwischen dem nördlichen Niederrhein und dem westlichen Ruhrgebiet gehören u.a. auch Bereiche der Stadt Rees.
 
 

NRW/Kleve

Opposition will zügige Klärung

SPD und Grüne im NRW-Landtag haben jetzt einstimmig einen gemeinsamen Antrag für einen Untersuchungsausschuss in Sachen des in Kleve zu Unrecht inhaftierten Mannes aus Syrien auf den Weg gebracht. Der Landtag soll dies schon Ende nächster Woche beschließen. Der 26-Jährige war mit einem Mann aus dem afrikanischen Mali verwechselt worden, deshalb ins Gefängnis und hier bei einem selbstgelegten Feuer ums Leben gekommen. Der U-Ausschuß soll sich u.a. um die Ursachen für die Verwechslung, die Sprachkenntnisse des Syrers, die Umstände der Inhaftierung in den JVA Geldern und Kleve, die Todesumstände und die Kommunikation in der Haft kümmern.
 
 

Emmerich

Jobbörse - Qualifizierungen wichtig

Die Emmericher Jobbörse am morgigen Mittwoch (21.11.) bietet Arbeitssuchenden viele Chancen, Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Diese würden nicht mehr nur nach Mitarbeitern suchen, die zu 100 Prozent auf die zu besetzende Stelle passen, sagte Harald Goertz vom Emmericher Jobcenter in einem Gespräch mit Antenne Niederrhein. Sie würden vielmehr darauf schauen, ob die Bewerber menschlich zum Unternehmen passen. Die Firmen würden darüber hinaus prüfen, ob sie eventuell selbst für die entsprechende Stelle schulen oder vom Jobcenter schulen lassen. Bei der Emmericher Jobbörse präsentieren sich morgen über 20 Unternehmen u.a. aus der Logistik-, Verkehrs- und Chemiebranche.
 
 

Niederrhein

KV Nordrhein bündelt Informationen für mehr Ärzte

Mit Blick auf den Ärztemangel in unserer Region hat die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein alle Informationen für interessierte Mediziner gebündelt. Dazu wurde eine besondere Homepage im Internet erstellt. Die Internet-Seite wirbt unter dem Motto „nah – persönlich – gemeinsam“ ab sofort für Niederlassungen vor allem in Gebieten, in denen der Bedarf an ärztlichem Nachwuchs schon heute besonders groß ist. Das Portal gibt Informationen über die Region, sämtliche Fördermöglichkeiten, den Strukturfonds in Nordrhein sowie die speziellen Beratungsangebote der Kassenärztlichen Vereinigung. Von den 16 Städten und Gemeinden im Kreis Kleve präsentieren sich jetzt schon 12 auf dieser Seite. Sie suchen dringend Landärzte oder unterstützen Niederlassungen in ihren Bereichen.
 
 

Arnheim/Emmerich

Keine Züge wegen Stromstörung

Auf der Bahnstrecke Arnheim-Emmerich fahren aktuell keine Züge. Grund ist eine Stromstörung. Das hat Abelio-Sprecher Philipp Liebermann auf Anfrage von Antenne Niederrhein bestätigt. Zwischen Arnheim und Emmerich wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Busse sollen inzwischen bis 16.30 Uhr fahren. Die Reisezeit verlängert sich dadurch um eine Stunde.
 
 

Emmerich

Emmericher Jobbörse am 21. November

Über 20 Unternehmen präsentieren sich am morgigen Mittwoch (21.11.) bei der Emmericher Jobbörse. Es werden Jobs unter anderem in der Logistik- und der Chemiebranche angeboten, aber auch in der Produktion oder im Einzelhandel. Darüber hinaus werden Personaldienstleister vor Ort sein. Bei den Wirtschaftsjunioren Kleve können Bewerber ihre Bewerbungsmappe prüfen lassen und sich Bewerbungstipps von Arbeitgebern selbst holen. Die Emmericher Jobbörse findet morgen Nachmittag von 14:30-17 Uhr im PAN Kunstforum statt.
 
 

Kreis Kleve

Eigenheimer brauchen weniger Eigenkapital als im NRW-Schnitt

Menschen, die im Kreis Kleve ein Eigenheim erwerben wollen, brauchen 18.000 Euro weniger Eigenkapital als im NRW-Schnitt. Das geht aus dem aktuellen LBS-Immobilienpreisspiegel hervor. Ein gebrauchtes Einfamilienhaus im Kreisgebiet kostet im Durchschnitt 240.000 Euro. Für eine sichere Finanzierung werden mindestens 54.000 Eigenkapital verlangt. Obwohl das deutlich weniger ist als im NRW-Durchschnitt, wird es immer schwerer, das notwendige Eigenkapital anzusparen, sagen Experten.
 
 

Zevenaar/Emmerich

Drittes Gleis für Güterfernstrecke fertig

Während bei uns noch zahlreiche Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der Güterfernstrecke Emmerich-Oberhausen laufen, ist auf niederländischer Seite der Anschluss für das geplante dritte Gleis fertig. ProRail hat am vergangenen Sonntag die Bauarbeiten für das 3 Kilometer lange Gleis bis zur Grenze beendet. Die Kosten dafür belaufen sich auf 105 Millionen Euro. Bis hier aber Züge fahren können, werden noch Jahre vergehen, weil auf deutscher Seite noch geplant, und dann gebaut werden muss. Frühestens 2022 soll es soweit sein.
 
 

Euregio

Laschet und Rutte unterzeichnen Vereinbarung

Nordrhein-Westfalen und die Niederlande wollen künftig noch stärker zusammenarbeiten. Bei den deutsch-niederländischen Regierungskonsultationen in Düsseldorf unterzeichneten NRW-Ministerpräsident Laschet und sein niederländischer Amtskollege Rutte eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei Mobilität und Verkehr. Die Kooperation der Häfen soll verstärkt und die Eisenbahnverbindungen verbessert werden. Der schleppende Ausbau der Güterzugstrecke zwischen Emmerich und Oberhausen wurde aber nur am Rande erörtert, schreibt die Rheinische Post. Der niederländische Teil der Betuwe-Strecke ist bereits seit 2007 fertig. Auf deutscher Seite verzögert sich der Ausbau seit vielen Jahren.
 
 

Emmerich

Baumaßnahmen am Neumarkt starten

Nach langer Zeit des Stillstands beginnen am kommenden Donnerstag (22.11.) die Baumaßnahmen am Neumarkt in Emmerich. Investor Schoofs will dann mit den Erdarbeiten beginnen. Das alte Center wurde bereits vor vier Jahren abgerissen. Bis Mai 2020 soll das Wohn- und Geschäftshaus am Neumarkt fertig sein. Schoofs plant u.a. den Bau von 69 Wohnungen, einer Caritas-Sozialstation, Discounter, Frische-Arena, Elektrofachmarkt und einer Tiefgarage.
 
 
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