Nachrichten vom 18.04.2019

Niederrhein

Polizei legt mutmaßlicher Diebesbande das Handwerk

Die Polizei in unserem Nachbarkeis Wesel hat einer mutmaßlichen Diebesbande das Handwerk gelegt. Die sogenannten "Kistenklauer" sollen seit 2017 in unserer Region aktiv gewesen sein. Dabei hatten sie es immer wieder auf Gemüsepfandkisten abgesehen. Am vergangenen Samstag konnten 7 Tatverdächtige, u.a. aus Bedburg-Hau und Weeze, auf frischer Tat in Moers festgenommen werden. Sie sollen allein im vergangenen März Kisten im Wert von 50.000 Euro gestohlen haben. Im Rahmen der Ermittlungen konnte in Goch ein Zwischenlager ausfindig gemacht werden. Im Kreis Kleve wurden allein im Jahr 2017 mehr als 18.000 Gemüsepfandkisten in Geldern, Straelen, Kerken und Kleve gestohlen.
 
 

Niederrhein

Karfreitag beginnt schon heute

Gastronomen und Clubbetreiber am Niederrhein müssen sich bereits ab heute Abend auf den morgigen Karfreitag einstellen. Dieser sogenannte stille Feiertag beginn bereits heute um 18 Uhr. Musik muss ausgeschaltet und die generelle Lautstärke angepasst werden. Bis Samstagmorgen 6 Uhr sind auch Konzerte, Volksfeste oder Märkte untersagt. Wer dagegen verstößt, muss mit Geldbußen rechnen. Für die Kontrollen sind die Ordnungsämter der Städte und Gemeinde zuständig.
 
 

Goch

Polizeistreife kontrolliert verkehrsunsicheren Transporter

Nach der Kontrolle eines Transporters in Goch hat die Polizei die Weiterfahrt verboten und den Fahrzeugschein sichergestellt. Demnach fehlte die hintere Stoßstange und die defekte Hecktür war nur mit einem selbst angebrachten Riegel verschlossen. Ein Sachverständige stellte dann noch fest, dass der Unterboden erheblich durchgerostet und der Bremsschlauch geplatzt war. Außerdem war die Frist für die Hauptuntersuchung abgelaufen. Das Fahrzeug war nicht für den Abfalltransport gekennzeichnet, aber mit Schrott beladen. Der 22-jährige Fahrer aus Herne konnte außerdem keine Gewerbekarte vorweisen. Er muss jetzt mit einem hohen Bußgeld rechnen, so die Polizei.
 
 

Kevelaer

Stadt für Wallfahrtsaison bestens gerüstet

Die Stadt Kevelaer ist nach eigenen Angaben für die kommende Wallfahrtsaison bestens gerüstet. Sie beginnt offiziell am 1. Mai. Der eigentliche Startschuss ist aber bereits mit der Pilgerleiter-Tagung am letzten März-Wochenende über die Bühne gegangen. Hier haben die Vertreter der etwa tausend angemeldeten Pilgergruppen die Details zu ihrer Kevelaer-Wallfahrt abgestimmt. Außerdem werden zur Wallfahrtsaison die zahlreichen Brunnen der Stadt wieder in Betrieb genommen. Stadtgärtner bepflanzen Beete mit Frühlingsblumen und der internationale Fahnenschmuck wird aufgezogen. Kevelaer gilt heute mit bis zu einer Million Pilgern jährlich zu den wichtigsten Marienwallfahrtsorten Europas.
 
 

Kleve

Plätze und Treffpunkte für junge Menschen fehlen

In Kleve fehlen Treffpunkte und Plätze für Jugendliche und junge Erwachsene. Das geht aus einer Studie des Hamburger Büros "studio urbane landschaften" sowie einer Umfrage der Rheinischen Post unter jungen Menschen in Kleve hervor. Demnach vermissen Jugendliche beispielsweise einen BMX- oder Skaterpark, in dem man sich mit Gleichaltrigen treffen kann. Studierende wünschen sich günstige und kulturelle Angebote neben der Gastronomie. Viele junge Menschen weichen daher unter anderem auf Parkplätze von Einkaufszentren aus. Das aber wiederum empfinden Anwohner wegen der Lärmbelästigung als störend.
 
 

Kreis Kleve/Geldern

Polizei sucht nach mutmaßlichem Wechseltrickbetrüger

Polizei sucht nach einem mutmaßlichem Wechseltrickbetrüger. Der unbekannte Mann ließ sich am 10. März 2019 an der Kasse einer Tankstelle an der Venloer Straße in Geldern 250 Euro wechseln. Mit einem Trick steckte er davon 100 Euro unbemerkt in seine Tasche. Wer kennt den Mann auf dem Foto? Die Polizei bittet um Hinweise auf die Personen oder ihren Aufenthaltsort an die Kripo Geldern unter Telefon 02831-1250.
 
 

Niederrhein

Andere Fahrzeiten beim RE19 wegen Bauarbeiten

Wegen weiterer Bauarbeiten auf der Bahnstrecke Dinslaken und Oberhausen-Sterkrade ändern sich in der kommenden Woche die Fahrzeiten des RE19. Ab Ostermontag fahren die Züge ab Emmerich Richtung Oberhausen einige Minuten früher als üblich. In der Gegenrichtung etwas später. Außerdem fallen morgens und nachmittags jeweils zwei Züge komplett aus. Weiterhin wird der Streckenabschnitt zwischen Mehrhoog und Emmerich am Mittwoch (24. April) nachts total gesperrt. In dieser Zeit fallen die Züge der Linie RE 19 aus und ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Auch die Linie RB35 zwischen Wesel und Oberhausen-Sterkrade ist von den Arbeiten betroffen
 
 

NRW/Niederrhein

Hohe Staugefahr am Osterwochenende

Der Landesbetrieb Straßen.NRW und der ADAC rechnen heute mit vielen und langen Staus auf den Autobahnen. Vor allem nachmittags muss mit viel Reiseverkehr gerechnet werden, zudem sind heute noch viele LKW unterwegs. Ostermontagnachmittag wird sich das Spiel wiederholen, weil dann die meisten wieder zurück kommen. Auch morgen am Karfreitag werde es speziell vormittags noch etwas voller sein, heißt es in der Prognose. In unserer Region sind die A3, A57 und die A61 besonders betroffen, ob Richtung Süden oder Niederlande. Auch Richtung Norden werden sich viele Reisende über die A2 und A1 ab Oberhausen bzw. Dortmund bewegen.
 
 

Kreis Kleve

Jahresbilanz AWO-Frauenhaus

Das AWO-Frauenhaus im Kreis Kleve war im letzten Jahr ähnlich ausgelastet, wie im Vorjahr. Die Belegung der Zimmer lag bei 83 Prozent, so die Geschäftsleitung. Es wurden 36 Frauen mit 28 Kindern neu aufgenommen und betreut. Der Großteil der Frauen wurde durch den Ehemann oder den Partner misshandelt. Zum ersten Mal haben mehr Frauen ohne deutsche Staatsangehörigkeit dort Zuflucht gesucht. Neue Beschlüsse aus der Politik sollen die Situation der Frauenhäuser in Zukunft verbessern: NRW wird unter anderem die Personalkosten besser bezuschussen und die verfügbaren Plätze in den Frauenhäusern aufstocken.
 
 

Kleve

Viele Maßnahmen wegen Raumluftbelastung bereits veranlasst

Die Stadt Kleve reagiert auf den offenen Brief der Schulpflegschaft der Grundschule "An den Linden" überrascht und teils mit Unverständnis. Denn die im Brief geforderten Maßnahmen seien zum Teil bereits veranlasst und auch weitere Untersuchungen zugesagt worden, so Stadtsprecher Boltersdorf. Demnach wurde eine zusätzliche Versiegelung auf das Parkett aufgebracht. Es sollen auch weitere Messungen der Raumluft erfolgen, um zu prüfen ob die Maßnahmen ausreichen. Ein Ergebnis wird in zwei bis drei Wochen erwartet. Bei erst kürzlich beendeten Sanierungsarbeiten der Klever Grundschule wurde der Parkettboden behandelt. Dabei wurde ein teerhaltiger Kleber, der früher bei Parkett verwendet wurde, in die Raumluft abgegeben, so Boltersdorf. Erste Messungen ergaben, dass die PAK-Belastung unter dem gesundheitsgefährdenden Grenzwert liegt, aber über dem unteren Schwellenwert.
 
 

Niederrhein

Maßnahmen gegen Eichenprozessionsspinner

Wie jedes Frühjahr wird der Landesbetrieb Straßen.NRW in den kommenden Wochen den Eichenprozessionsspinner am gesamten Niederrhein bekämpfen. Dadurch kann es auf den Bundes- und Landstraßen in den Kreisen Kleve, Wesel und Viersen kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen kommen, heißt es. Die Raupen sind für den Menschen wegen ihrer giftigen Behaarung gefährlich. Deshalb werden befallene Bäume gezielt mit einem Mittel besprüht, das für den Eichenprozessionsspinner tödlich, für den Menschen aber ungefährlich ist. Auch die Kommunen im Kreis Kleve, z.B. Geldern, Uedem und Rees führen vorbeugende Maßnahmen durch.
 
 
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