Nachrichten vom 28.07.2017

Emmerich

Kein Weihnachtsmarkt und 4. verkaufsoffener Sonntag

Der Weihnachtsmarkt in Emmerich für dieses Jahr ist abgesagt. Auch den vierten verkaufsoffenen Sonntag wird es in diesem Jahr nicht geben. Gründe sind ein zu schwach besuchter Weihnachtsmarkt im letzten Jahr und wenig Interesse der Einzelhändler, ein neues Konzept zu erarbeiten. Laut der Emmericher Werbegemeinschaft wurden 200 Einzelhändler und Gewerbetreibende gefragt, wie sie die Bedeutung des verkaufsoffenen Sonntags bewerten und ob sie bereit wären, sich im Rahmen des Weihnachtsmarktes zu engagieren. Zurückgemeldet haben sich 37.


 
 

Kreis Kleve

Zahl der gefälschten Geldnoten und Münzen unverändert geblieben

Trotz neuer Geldscheine ist die Zahl der Blüten im Kreis Kleve unverändert geblieben. Im ersten Halbjahr dieses Jahres gab es kreisweit insgesamt 200 Fälle von Falschgeld. Darunter aber auch Münzen. Bei den Geldscheinen war hauptsächlich der "alte" 50 Euro Schein dabei. Neue 50er waren bei den gefälschten Geldscheinen nicht dabei. Das sagte uns die Polizei auf Anfrage von Antenne Niederrhein. Im gesamten vergangenem Jahr gab es 400 gefälschte Geldnoten bzw. Münzen im Kreis Kleve. Wer Falschgeld dabei hat, darf es nicht weiter verwenden - sonst macht er sich strafbar. Ersatz gibt es allerdings keinen. Weitere Informationen zur Falschgelderkennung stehen bei uns im Netz auf antenneniederrhein.de

 
 

Niederrhein

Neues Gesetz macht es den Spielhallen schwer

Einigen Spielhallen bei uns am Niederrhein droht das Aus. Grund ist ein neues Gesetz, das Ende des Jahres (1.12.) in Kraft tritt. Demnach muss dann zwischen den Spielhallen 350m Abstand bestehen. Gravierender ist aber noch die Regelung für die Anzahl der Automaten innerhalb eines Spielhallen-Standortes. Bislang ist ein "räumlicher Verbund" innerhalb eines Standortes erlaubt. Deshalb gibt es kreisweit auch 79 Spielhallen an 39 Standorten mit rund 900 Automaten. Mit dem neuen Gesetz sind nur noch 12 Automaten an einem Standort erlaubt. Zu wenig, um Mitarbeiter zu bezahlen und davon als Betreiber leben zu können, so der Deutsche Automaten-Verband in NRW auf Anfrage von AN. Gleichzeitig verdienen die Städte an den Spielhallen. Alleine die Stadt Kleve kassiert jährlich eine knappe Million Euro an Vergnügungssteuer. Ziel des neuen Gesetzes ist es die Spielsucht einzudämmen. Das Beispiel in der Schweiz zeige, dass eine Reduzierung der Spielhallen dazu nicht beitrage, so der Automatenverband.
 
 

Kreis Kleve

Schnelles Internet kann kommen

Der Ausbau des schnellen Internets bei uns im Kreis Kleve hat Rückenwind bekommen. Landrat Wolfgang Spreen hat die Förderbescheide über rund 30 Millionen Euro gestern in Berlin entgegen genommen. Mit dem Geld sollen 12.000 Verbraucher auf 7.000 ländlichen Grundstücken im Kreis mit schnellem Internet versorgt werden. Bis auf Kranenburg hatten alle Kommunen bei uns Ende Februar eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die Grundlage für die Fördermittelanträge war. Kra­nen­burg hatte ei­nen ei­ge­nen För­der­an­trag ge­stellt. Der Ausbau für das schnelle Internet wird hier mit knapp 1,8 Millionen Euro unterstützt.
 
 
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