Nachrichten vom 22.02.2019

Weeze/Gelderland

Niederländer planen weiter

Während wir am Airport Weeze die Premiere von automatisiertem Fahren in NRW gefeiert haben, planen die Niederländer schon weiter. Das Projekt "Interregional Automated Transport" (I-AT) arbeitet zur Zeit an einem größeren Bus für bis zu 16 Personen. Er soll Ende des Jahres zwischen Aachen und dem niederländischen Vaals eingesetzt und getestet werden. Das wurde am Rande des Starts eines Shuttle-Betriebs mit automatisierten Fahrzeugen am Flughafen in Weeze bekannt. Auch die beiden dort eingesetzten Kleinbusse wurden samt Technik in der Provinz Gelderland entwickelt. Sie waren bereits an der Uni Wageningen bei Arnheim öffentlich im Einsatz.
 
 

NRW/Niederrhein

Versandapotheke verklagt Apothekerkammer

Das Landgericht in Düsseldorf verhandelt heute Nachmittag eine Klage der Internet-Apotheke DocMorris gegen die Apothekerkammer Nordrhein. Die niederländische Versandapotheke fordert mehr als 15 Millionen Euro Schadenersatz von der Kammer. Hintergrund ist ein jahrelanger Streit, ob DocMorris verschreibungspflichtige Medikamente billiger verkaufen darf als sie an der Ladentheke kosten würden. 2012 musste DocMorris dies auf Betreiben der Apothekerkammer vorerst einstellen, weil es gegen die Festpreisbindung verstoßen habe. Wegen einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes konnte DocMorris sein Geschäftsmodell aber fortsetzen und verlangt jetzt Schadensersatz für die Jahre 2012 bis 2015.
 
 

Kreis Kleve

Hackerangriffe auf 4 Unternehmen

Im Kreis Kleve ist es zu Hacker-Angriffen auf Computer von insgesamt 4 Unternehmen gekommen. Betroffen waren neben Betrieben in Emmerich und Geldern auch zwei Firmen in Bedburg-Hau. In allen Fällen gingen die Täter gleich vor, indem sie zunächst die Daten der Firmen durch eingeschleuste Programme verschlüsselt haben. Das heißt, dass die Mitarbeiter in den Firmen nicht mehr auf wichtige Informationen wie Kunden- und Projektdaten, Aufträge und Rechnungen zugreifen konnten. Kurz darauf kam von den Hackern dann eine E-Mail mit dem Hinweis, dass die Daten auf den Servern nach einer Zahlung mit der Online-Währung Bitcoin wieder entschlüsselt werden. Momentan geht die Polizei nicht davon aus, dass die Schadsoftware durch das Öffnen von E-Mail-Anhängen aufgespielt wurde, sondern Sicherheitslücken der Firmen gezielt ausgenutzt wurden. Für die Betriebe entstand durch die Verschlüsselung der Daten teils erheblicher finanzieller Schaden. Die Polizei rät dazu immer Sicherungskopien der Daten anzulegen und den Virenscanner auf dem neusten Stand zu halten.
 
 

Kleve

Erstmals "FridayForFuture"-Demo von Schülern und Studenten

In Kleve wollen heute Mittag erstmals Schüler und Studenten im Rahmen der Aktion "FridayForFuture" auf die Straße gehen. Nach Angaben der Polizei ist die Veranstaltung angemeldet. Die Organisatoren erwarten rund 150 Teilnehmer. Weltweit fordern junge Menschen seit Monaten freitags während der Schulzeit u.a. einen "echten Klimaschutz" und einen schnellen Kohleausstieg. Nach Angaben der Organisatoren soll die Route des Protestmarsches am Eh­ren­mal in der Nä­he des Frei­herr-vom-Stein-Gym­na­si­ums starten und vor dem Klever Rat­haus enden.
 
 

Wesel/Kreis Kleve

Berufskolleg bis 11. März geschlossen

Das Berufskolleg in Wesel bleibt voraussichtlich bis zum 11. März geschlossen. Das hat die Weseler Kreisverwaltung angekündigt. In einigen Räumen waren leicht erhöhte Asbest-Werte gemessen worden. Eine Fachfirma kümmert sich jetzt um die Lösung des Problems. Die Weseler Kreisverwaltung ist jetzt auf der Suche nach alternativen Räumen außerhalb des Berufskollegs. Ziel sei es, Anfang nächster Woche wieder zu unterrichten. Betroffen sind rund 3.300 Berufsschüler und 145 Lehrer. Das Einzugsgebiet der Schule umfasst den Kreis Wesel, es gibt aber auch zahlreiche Schüler u.a. aus Rees, Emmerich und Bocholt.
 
 
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  • 11:30h (22.2.2019)