Nachrichten vom 30.08.2016

Rees

Vertrag zu Polder Lohrwardt unterzeichnet

Im Reeser Rathaus ist jetzt ein Vertrag zur weiteren Verbesserung des Hochwasserschutzes unterzeichnet worden. Daran sind neben der Stadt auch das Land NRW, der Deichverband Bislich-Landesgrenze und die Auskiesungsfirma Hülskens beteiligt. Es geht dabei um den Polder Lohrwardt, der Teil eines Retentionsraumes werden soll. Er soll bei Hochwasser kontrolliert geflutet werden. Dafür hatte sich vor allem der Deichverband Bislich-Landesgrenze eingesetzt. Anlieger könnten damit bis in die Niederlande entlastet werden, hieß es. Weil es sich hier auch um einen landschaftlich attraktiven Bereich handelt, soll hier beispielsweise auch das Radwegenetz ausgebaut werden.
 
 

Isselburg

Polizei schließt Brandstiftung am Windrad aus

Die Polizei in unserem Nachbarkreis Borken schließt im Zusammenhang mit dem Feuer in einem Windkraftrad in Isselburg nahe der A3 Brandstiftung aus. Sie geht vielmehr von einem Blitzeinschlag oder einen technischen Defekt aus. Für die Leitstellen der Polizei in Borken, Wesel und Kleve gab es am Sonntag jedenfalls viel zu tun. Viele Autofahrer auf der A3 wählten den Notruf, als sie das brennende Windrad sahen.
 
 

Weeze

6 Millionen Euro für Asylunterkünfte

Aus der Notunterkunft für Flüchtlinge am Airport Weeze wird eine ständige Landeseinrichtung. Im Vorfeld sind allerdings umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig. Dafür müsste der Flughafen rund 6 Millionen Euro investieren. Voraussetzung ist allerdings die vertragliche Vereinbarung mit der Landesregierung. Ohne diese könne die Sanierung nicht beginnen, so die Airportgeschäftsführung. Das sei allerdings nur noch eine Formsache, schreibt die Rheinische Post. Der zukünftige Komplex soll aus sechs Gebäuden bestehen. Bis zu 750 Asylbewerber sollen hier untergebracht werden.
 
 

Kreis/Düsseldorf

Urteil zu "Kommunalsoli" erwartet

Im Verfahren um den umstrittenen Kommunalsoli verkündet das Landesverfassungsgericht in Düsseldorf heute das Urteil. Über 70 Städte und Gemeinden hatten gegen die Umlage geklagt. Aus dem Kreis Kleve sind es Straelen und Wachtendonk. Seit 2 Jahren müssen finanzstärkere Kommunen in NRW zusammen jährlich 90 Millionen Euro an die schwächeren Städte und Gemeinden zahlen. Kommunen wie Straelen und Wachtendonk sehen darin eine massive Benachteiligung.
 
 

Kreis/NRW

Land genehmigt Sparkassenfusion

Jetzt ist es amtlich: Das NRW-Finanzministerium hat die Fusion der Sparkassen Emmerich-Rees, Kleve und Straelen genehmigt. Damit haben die Sparkassen die letzte Hürde auf dem Weg zur Vereinigung geschafft. Die neue Sparkasse Rhein-Maas geht mit rund 550 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 2,3 Milliarden Euro an den Start, schreibt die Rheinische Post. An 33 Standorten werden rund 240.000 Kundenkonten betreut. Für die Kunden ändert sich zum jetzigen Zeitpunkt nichts.
 
 
Am Morgen
Nachricht schreiben
Wetter
10°C / 24°C
Kreis Kleve
Verkehr
A1
Kölner Ring: Dortmund - Köln
 
Weitere Nachrichten
 
 
Lokalnachrichten hören
  • 08:30h (30.8.2016)