Nachrichten vom 28.04.2017

Kleve

Erneut Bestnoten für Krankenhaus

Bei der Behandlung von schwerverletzten Menschen bekommt das Klever St. Antonius Hospital Bestnoten und das zum wiederholten Male. Erneut wurde die Klinik als regionales Traumazentrum zertifiziert. Das Zertifikat ist drei Jahre gültig und zeigt die hohe Qualität bei der Behandlung schwerverletzter Patienten. Dazu gehören ein trainiertes und rund um die Uhr verfügbares Team aus Anästhesisten, Unfallchirurgen, Radiologen und Pflegekräften sowie eine technische Ausrüstung auf neuestem Stand.
 
 

Essen

Kreis Kleve als RWE-Aktionär kann wieder mit sicherer Dividende rechnen

Der Kreis Kleve als Aktionär des Energiekonzerns RWE kann künftig wieder mit sicheren Dividenden rechnen. Das hat RWE-Chef Schmitz auf der Hauptversammlung in Essen angekündigt. RWE hatte noch letztes Jahr tiefrote Zahlen geschrieben und die Aktionäre zwei Jahre keine Ausschüttung bekommen. Für dieses Jahr sollen 50 Cent gezahlt werden und man wolle das Niveau in den Folgejahren mindestens halten, so Schmitz. Der Kreis Kleve besitzt derzeit knapp 2 Millionen Stammaktien von RWE. In der Vergangenheit hat der Kreis die Dividende zur Finanzierung des Kreishaushaltes benutzt.
 
 

Emmerich

Gut 1 Kilo Kokain sichergestellt

Die Bundespolizei hat in einem Auto auf der A3 bei Emmerich-Elten gut 1 Kilogramm Kokain sichergestellt. Das Rauschgift hat einen Wert von 74.000 Euro. Der Fahrer des Wagens, ein 23-jähriger Mann aus Albanien, wurde gestern Abend festgenommen und heute dem Haftrichter in Kleve vorgeführt. Die Bundespolizei stellte außerdem fest, daß er im Besitz eines gefälschten albanischen Führerscheins war.
 
 

Rees

Schulzentrum soll 2019 barrierefrei werden

Das Schulzentrum in Rees soll ab 2019 barrierefrei werden. Aus dem Förderprogramm "Gute Schule 2020" werden Aufzüge in allen drei Schulen eingebaut. Mehrere Schüler und auch Lehrer seien auf Gehhilfen angewiesen, heißt es. Auch für Schüler mit motorischen Einschränkungen seien Aufzüge notwendig, so die Schulleitung. Erst nach der Installation der Aufzüge wird die Sanierung der Dreifachturnhalle in Angriff genommen, berichtet die Rheinische Post.
 
 

Bistum

Neuer Ehrenamtspreis auch für Nicht-Katholiken ausgeschrieben

Das Bistum Münster und das Diözesankomitee der Katholiken verleihen erstmals einen Preis für freiwilliges Engagement. Damit wollen sie Projekte und Initiativen aus dem Bistum würdigen, die innovativ, nachhaltig oder modellhaft sind und die von Ehrenamtlichen getragen werden. Dafür können sich auch nicht-katholische Organisationen oder Privatpersonen bewerben. Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, der zweite mit 3.000 Euro und der dritte mit 2.000 Euro. Über die Preisträger entscheidet eine Jury.
 
 

Kreis

Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" startet

Am Sonntag (30.4.) endet die Ameldephase für den diesjährigen Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Mit dem Wettbewerb seien in den vergangenen Jahren bereits viele Menschen im Klever Kreisgebiet mobilisiert worden, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in den Dörfern zu leisten, so Landrat Wolfgang Spreen. Eine Bewertungskommission will in der letzten Juniwoche die Teilnehmer besuchen. Beim letzten Mal hat es das Golddorf Achterhoek bei Kevelaer bis zum Bundeswettbewerb geschafft und eine Silbermedaille geholt.
 
 

Kreis

Starker Anstieg bei Hatz IV-Empfängern

Krieg und Migration haben im Kreis Kleve zu einem starken Anstieg bei den Hartz IV-Empfängern geführt. Derzeit betreut das Jobcenter des Kreises Kleve, nach eigenen Angaben, über 1.260 Flüchtlinge aus Krisenstaaten. Insgesamt leben mittlerweile kreisweit über 13.100 Menschen von Hartz IV. Das sind 560 mehr als noch Ende März, so der Kreis Kleve. Trotz steigender Vermittlungszahlen in den Arbeitsmarkt bleibt die Zahl der Hartz IV-Empfänger somit auf hohem Niveau.
 
 

Kleve

Tierschutzorganisation PETA kritisiert Stadt

Die Tierschutzorganisation PETA kritisiert die Stadt Kleve. Hintergrund: Die Stadt bietet für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien auch das Angeln von Fischen an. PETA hatte die Stadt daraufhin schriftlich aufgefordert, das Angebot aus dem Ferienprogramm zu streichen. Kleve will der Aufforderung der Tierschutzorganisation nicht nachkommen. Alle gesetzlichen Rahmenbedingungen seien erfüllt und die Eltern müssten entscheiden, ob Angeln für ihre Kinder geeignet ist oder nicht.
 
 

Niederrhein

Urteil aufgehoben - möglicher Raubmord wird neu verhandelt

Der Prozess wegen des tödlichen Überfalls auf einen Rentner in Tönisvorst muss neu (10.5.) aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil des Landgerichts Krefeld aufgehoben. Der Bundesgerichtshof schließt nicht aus, daß es sich bei der Tat möglicherweise doch um einen Mord gehandelt haben könnte, weil die mutmaßlichen Täter dem 81-Jährigen jede Hilfe verweigerten. Der Rentner war in seinem Haus überfallen und misshandelt worden. Er starb, während die Täter, die u.a. aus Straelen und Weeze stammen, mit einer Armbanduhr und Zigaretten als Beute türmten. Das Krefelder Landgericht hatte alle fünf Angeklagten wegen Raubes mit Todesfolge verurteilt - zu Strafen zwischen sechseinhalb und zehn Jahren Haft. Den Anklagevorwurf des Mordes hatte das Gericht als nicht erwiesen angesehen.
 
 

Kreis Kleve

Zahl der Wahlberechtigten leicht gestiegen

Die Zahl der Wahlberechtigten für die Landtagswahl im Kreis Kleve ist leicht gestiegen. Nach Angaben der Kreisverwaltung sind am 14. Mai gut 226.800 Bürger wahlberechtigt. Mehr als 15.000 von ihnen sind Erstwähler. Die wenigsten von ihnen leben in Issum, die meisten in Kleve. Der Kreis Kleve besteht aus zwei Wahlkreisen. In beiden hatten 2012 die Kandidaten der CDU die Nase vorn.
 
 
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