
REGIONALE NACHRICHTEN
29.07.2010
Ryanair letzter Platz beim Flugatlas 2010
Die irische Fluggesellschaft Ryanair, die auch vom Airport Weeze aus startet, belegt beim "Flugatlas 2010" den letzten Platz. In der aktuellen Untersuchung des Verbands "Mobil in Deutschland" erzielte Ryanair mit 34 Punkten die niedrigste Punktzahl. Getestet wurden sieben Billigfluglinien und die Lufthansa. Kriterien für die Bewertung waren unter anderem der Preis pro Flug, die Pünktlichkeit und der Sitzabstand im Flugzeug. Testsieger wurde Germanwings mit insgesamt 55 Punkten. Der Flugatlas 2010 ist kostenlos im Internet abrufbar: www.flugatlas.de
Deutsches Rotes Kreuz sucht Dolmetscher für Q-Base
Das Deutsche Rote Kreuz Weeze sucht Dolmetscher. Für die Veranstaltung "Q-Base" im September werden niederländisch sprechende Dolmetscher benötigt, die die DRK-Helfer bei Ihrer Arbeit unterstützen. Die Dolmetscher werden in den Unfallhilfestellen eingesetzt. Sie haben die Aufgabe, Patienten nach Erkrankungen und Einnahme von Alkohol oder Drogen zu befragen und diese Informationen für die DRK-Helfer zu übersetzen. Medizinische Vorkenntnisse sind nicht nötig. Interessierte können sich an den DRK Einsatzleiter Werner Stage wenden. Kontakt: werner.stage@rotkreuz-weeze.de
Mehr Arbeitslose im Kreis Kleve
Im Kreis Kleve gibt es wieder mehr Menschen ohne Arbeit. Im Juli stieg die Zahl der Arbeitslosen kreisweit um 220 auf über 9.000. Diese Entwicklung sei ferienbedingt, so die Arbeitsagentur Wesel. In den Ferien drängten auch die Schüler der Abgangsklassen und Auszubildende mit Abschlussprüfung auf den Arbeitsmarkt. Damit steigt die Zahl der Arbeitslosen. Trotzdem ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Kleve günstiger als im vergangenen Jahr, heißt es.
DGB Niederrhein fordert gesetzlichen Mindestlohn
Wir brauchen den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde - Das hat der DGB Niederrhein jetzt nochmals gefordert, weil die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland immer weiter ansteigt. Im internationalen Vergleich habe Deutschland einen sehr hohen Umfang von Niedriglohnbeschäftigung, zum Beispiel doppelt so viel wie in Frankreich. Befürchtungen, dass Mindestlöhne negative Beschäftigungseffekte haben könnten, haben sich auch in anderen Ländern nicht bestätigt. Es sei Aufgabe der Unternehmen, für existenzsichernde Löhne zu sorgen, so die Gewerkschaft.
Kreis: Arbeitslosenzahl leicht gestiegen
Im Kreis Kleve gibt es wieder mehr Menschen ohne Arbeit. Im Juli stieg die Zahl der Arbeitslosen kreisweit um 220 auf über 9.070. Diese Entwicklung sei ferienbedingt, so die Arbeitsagentur Wesel. Ferienzeit sei auch die Zeit, in der Schüler der Abgangsklassen und Auszubildende mit Abschlussprüfung auf den Arbeitsmarkt drängen. Damit steigt die Zahl der Arbeitslosen. Trotzdem ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Kleve günstiger als im vergangenen Jahr, heißt es.
Kreis: Unternehmen/Gewerkschaften arbeite zusammen
Industrie-Unternehmen und Gewerkschaften planen gemeinsame Aktionen in unserer Region. Unter dem Titel "Zukunft durch Industrie" soll das Image und die Akzeptanz industrieller Produktion gefördert werden. Anlass der gemeinsamen Aktionen ist die Sorge um wachsende Widerstände gegen neue Kraftwerke oder Produktionsanlagen. Unternehmen und Gewerkschaften wollen Interesse und Verständnis in der Bevölkerung wecken.
Kreis: Trickdiebstähle in Umbegung Goch
Die Polizei warnt vor Trick- und Taschendiebstählen im Kreis Kleve. Besonders im Bereich Goch ist es in den letzten Tagen immer wieder zu Vorfällen gekommen. Taschendiebe arbeiten häufig in Teams. Sie nutzen vorhandenes Gedränge und lenken ihr Opfer meist noch zusätzlich ab, etwa durch Anrempeln oder Beschmutzen der Kleidung. Die Polizei rät, nur so viel Bargeld mitzunehmen, wie benötigt wird. Zudem sollte man Hand- und Umhängetaschen besonders in dichtem Gedränge eng am Körper tragen. Auch sollten Handtaschen in Restarants oder Kaufhäusern nie unbeaufsichtigt abgestellt werden.
Emmerich: "Stolpersteine"
In Emmerich sollen ab dem nächsten Jahr mehr als 60 sogenannte "Stolpersteine" an Emmericher Juden erinnern, die während der Nazizeit getötet wurden. Die Steine werden in das Pflaster der Gehwege in Emmerich eingelassen, schreibt die RP. Es handelt sich um ein Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Er hat die "Stolpersteine" bereits in über 500 Städten und Gemeinden verlegt, so auch im vergangenen Jahr in Rees.
Niederrhein: Forum für Loveparadebesucher
Seit gestern mittag haben sich weitere 9.300 (stand gestern 12 uhr: 100.000) Menschen auf der Internetseite loveparaderavercount.de registriert. Damit haben sich seit Sonntag insgesamt 109.300 Menschen dort gemeldet. Auf der Internetseite soll ermittelt werden, wie viele Besucher tatsächlich auf der Loveparade in Duisburg waren. Die Initiatoren bezweifeln die offiziell bekannt gegebenen Teilnehmerzahlen. Diese bewegen sich zwischen 150.000 und 400.000 Besuchern. Den Link zu dieser Homepage finden Sie auch unter antenneniederrhein.de.
Geldern: Straßenmaler-wettbewerb
Im August findet zum 32. Mal der Straßenmalerwettbewerb in der Gelderner Innenstadt statt. Insgesamt werden mehr als 400 Straßenmaler aus der ganzen Welt erwartet. Im Mittelpunkt stehen die so genannten "Maler der Meisterklasse". Diese kleine Gruppe aus internationalen Künstlern wird in Geldern unter anderem Bilder in 3D-Optik malen. Eine Jury vergibt Preise in Höhe von 7.500 Euro. Antenne Niederrhein berichtet live vom Straßenmalwettbewerb am 28. und 29. August.