Nachrichten vom 23.09.2016

Kleve

Hunderte Fische sterben in Regenauffangbecken

Hunderte Fische sind heute in Kleve in einem Regenauffangbecken verendet. Grund war Sauerstoffmangel, der auf das warme Wetter und den fehlenden Regen zurückzuführen ist, schreibt rp-online. Bürger hatten sich zuvor bei der Stadt über zahlreiche tote Fische in Materborn beklagt. 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, um die toten Fische einzusammeln und das Gewässer zu belüften.
 
 

Niederrhein

Bienensterben gestoppt

Die Imker am Niederrhein geben leichte Entwarnung: Das Bienensterben ist gestoppt. Die Bestände hier haben sich etwas erholt und auch die Zahl der Imker ist gestiegen. 8500 Imker im Rheinland zwischen Emmerich und Koblenz betreuen mittlerweile knapp 55 Tausend Bienenvölker. Grund für die Erholung ist der konsequente Kampf gegen die Varroamilbe, die für heimische Bienen gefährlich ist. Noch sei die Gefahr aber nicht gebannt. Deshalb wünschen sich die Imker u.a. weniger Einsatz von chemischen Mitteln in der Landwirtschaft und mehr Platz für Wildpflanzen.
 
 

Niederrhein

Erste arktische Wildgänse sind eingetroffen

Pünktlich zum kalendarischen Herbstanfang sind die ersten arktischen Wildgänse am Niederrhein eingetroffen. Der Ostwind der letzten Tage habe die Gänse in unsere Region getrieben, so die NABU-Naturschutzstation in Kranenburg. Bis zu 6000 Kilometer legen Saat-, Bläss- und Weißwangengänse jedes Jahr aus ihren Brutgebieten in Russland zurück, um den Winter am milden Niederrhein zu verbringen. Der Höhepunkt des Gänsezugs ist im Dezember und Januar. Dann sind
nach Angaben des NABU ungefähr 20 000 Tiere in der Düffel zwischen Kleve und Kranenburg.
 
 

Kleve

Verunglückter Pedelec-Fahrer verstorben

Der Mann aus Kleve, der am 13. September mit seinem Pedelec in einen Unfall verwickelt war, ist tot. Der 75-Jährige sei gestern seinen schweren Verletzungen erlegen, so heute die Polizei. Der Rentner war auf der Emmericher Straße mit einem Auto zusammen gestoßen. Er mußte mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gefolgen werden, wo er jetzt an seinen Verletzungen gestorben ist.
 
 

Duisburg

35-Jähriger aus Wachtendonk wegen Missbrauchs angeklagt

Vor dem Duisburger Landgericht muss sich derzeit ein Mann aus Wachtendonk wegen mehrfachen Kindesmißbrauchs verantworten. Ebenfalls angeklagt ist die Mutter des heute 11-jährigen Mädchens, weil sie die Taten gedeckt haben soll. Insgesamt soll der Wachtendonker zwischen Ende 2014 und Januar 2016 die 11-Jährige sowie eine 10-jährige Freundin sechs Mal missbraucht haben. Der Angeklagte hat bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt. Ein Urteil soll schon nächste Woche fallen.
 
 

Weeze

Weniger Passagiere im ersten Halbjahr

Die Zahl der Fluggäste am Airport Weeze ist in den ersten 6 Monaten dieses Jahr zurückgegangen. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik lag das Minus im ersten Halbjahr bei 3,7 Prozent. Insgesamt nutzten während dieser Zeit 436.100 Passagiere unseren Flughafen. Das deutlichste Minus aller 6 großen Airports in NRW verzeichnete der Flughafen Paderborn-Lippstadt (-14,6 %). Den größen Zuwachs gab es in Köln-Bonn (+19,1 %).
 
 

Emmerich

Wartungsarbeiten am Internetangebot

An diesem Wochenende führt das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein Wartungsarbeiten am Onlineangebot der Stadt Emmerich durch. Dadurch ist es möglich, dass die Website der Stadt von Samstagnachmittag (14.30 Uhr) bis Sonntagmittag (12 Uhr) vorübergehend nicht erreichbar ist. In dieser Zeit stehen der Online-Katalog und die Onleihe der Stadtbücherei Emmerich ebenfalls nicht zur Verfügung. Damit sind während der Wartungsarbeiten auch keine Frist-Verlängerungen möglich. Dringende Verlängerungen sollten deshalb möglichst vorher erledigt werden. Fristgerecht geht dies auch per E-Mail.


buecherei@stadt-emmerich.de zu senden.
 
 

Kreis

Internetauftritt am Wochenende nicht erreichbar

Der Internetauftritt des Kreises Kleve ist an diesem Wochenende (24.9./25.9) bis Sonntagmittag 12 Uhr nicht erreichbar. Grund sind Wartungsarbeiten. Die Reservierung von Wunschkennzeichen und Besuchsterminen in der Straßenverkehrsabteilung ist in dieser Zeit nicht möglich. Junge Menschen, die den Night-Mover nutzen, werden gebeten, ihre Tickets rechtzeitig zu buchen und auszudrucken.
 
 

Goch

Windkraftgegner werden aktiv

Die Kranenburger Pläne für Windkrafträder im Reichswald rufen immer mehr Gegner auf den Plan. Dazu gehört inzwischen auch der Verkehrs- und Heimatverein in Goch-Kessel. Bereits morgen (24.9.) wollen Mitglieder des Vereins auf dem Gocher Marktplatz über die Windkraftanlage im benachbarten Kranenburg informieren. Darüber hinaus ist für den 8. Oktober (10.30 Uhr) ein Protestmarsch des Aktionsbündnisses geplant. Die Hauptveranstaltung findet dann auf dem Kranenburger Marktplatz statt.
 
 

Issum

Biker bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Issum-Sevelen ist heute morgen ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Der 51-Jährige aus Krefeld mußte mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Der Unfall ereignete sich im Kreuzungsbereich Nieukerker und Sevelener Straße. Hier war der vorfahrtsberechtige Biker mit dem Wagen eines jungen Mannes aus Geldern zusammengestoßen. Der 20-Jährige blieb unverletzt.
 
 

Krefeld/Rheurdt

Unternehmer erpresst - Haftbefehle gegen Verdächtige

Zwei Männer aus Bielefeld und Düsseldorf sollen einen Unternehmer am Niederrhein erpresst haben. Die als gefährlich eingestuften Tatverdächtigen waren am vergangenen Mittwoch mit einem Sondereinsatzkommando (SEK) der Polizei in Krefeld festgenommen worden und sitzen wegen räuberischer Erpessung in Untersuchungshaft. Der mutmaßlich erpresste Unternehmer ist dabei selbst kein unbeschriebenes Blatt. Gegen ihn hatte vor kurzem noch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf umfangreich ermittelt. Dabei ging es um illegale Beschäftigung in deutschen Schlachthöfen und Steuerhinterziehung. Das Haus des Unternehmers in Rheurdt war im Februar von Unbekannten mit scharfer Munition beschossen worden.
 
 

Düsseldorf/Kleve

Strauss stellt erneut Antrag auf Insolvenz

Offenbar müssen sich die Beschäftigten der Warenhauskette Strauss Innovation wie in Kleve wieder Sorgen um ihre Arbeitsplätze machen. Das Unternehmen ist erneut zahlungsunfähig und hat zum inzwischen dritten Mal einen Insolvenzantrag gestellt. Die Kette mit ihrem gemischten Sortiment aus Kleidung, Lebensmitteln und Kleinwaren war im Oktober letzten Jahres aus der Insolvenz von der Deutschen Mittelstandsholding übernommen worden. Etwa 20 der vorher 77 Filialen bundesweit wurden seitdem geschlossen. Die Mitarbeiterzahl sank von etwa 1.100 auf rund 670.
 
 

Duisburg/Kreis Kleve

Einkommensarmut nimmt leicht zu

Die sogenannte Einkommensarmut in unserer Region hat leicht zugenommen. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik lag die entsprechende Quote zuletzt bei 18,3 Prozent (2014: 18 Prozent). Zu unserer Raumordnungsregion gehören neben den Kreisen Kleve und Wesel auch die Städte Duisburg, Essen, Mülheim sowie Oberhausen. Besonders von Armut gefährdet sind hier vor allem Menschen, die arbeitslos sind oder Rente beziehen. Laut Europäischer Union gilt jemand als armutsgefährdet, wenn weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens oder 918 Euro zur Verfügung stehen.
 
 

Kreis Kleve:

Wenige Bauarbeiter schaffen es bis zum Rentenalter

Von den rund 2.980 Bauarbeitern im Kreis Kleve schaffen es nur etwa 50 bis zum Rentenalter. Darauf weist die IG Bau Niederrhein hin und beruft sich auf Zahlen der Arbeitsagentur. Nur die wenigsten halten es körperlich bis zum Rentenalter durch. Die Gewerkschaft fordert deshalb eine Art Kurzarbeitergeld, das einen flexiblen Übergang in die Rente ermöglicht. Wer als Maurer oder Straßenbauer nicht mehr 40 Wochenstunden schaffe, solle die Möglichkeit haben, auch mit 15 Stunden in der Firma zu bleiben. Für die fehlenden 25 Stunden würde er dann von der Arbeitsagentur Kurzarbeitergeld bekommen. Hier müsse der Staat die nötigen finanziellen Mittel bereitstellen, so die IG Bau.
 
 

Goch/Weeze

Gullideckel ausgehoben und Ampeln beschädigt

In Goch haben Unbekannte an zwei Stellen Gullideckel aus der Fahrbahn gehoben. Danach warfen sie die Gullideckel im im Kreuzungsbereich Asperdener Straße/Nordring jeweils gegen einen Ampelmast und beschädigten dadurch die Fußgängertasten. Die Gullideckel ließen sie auf dem Gehweg liegen. Bereits in der Nacht zu Sonntag hatten Unbekannte zwei Gullideckel in Weeze an der Bodelschwinghstraße aus der Fahrbahn gehoben. Die Kripo Goch sucht jetzt Zeugen.
 
 
Am Wochenende
mit Andreas Grunwald
Nachricht schreiben
Wetter
11°C / 25°C
Kreis Kleve
Verkehr
A1
Kölner Ring: Dortmund - Köln
 
Weitere Nachrichten
 
 
zu den aktuellen Nachrichten
Lokalnachrichten hören
  • 11:30h (24.9.2016)