Nachrichten vom 29.07.2016

Krakau/Kleve

Unglaubliche Gastfreundschaft beim WJT

Die Teilnehmer des Weltjugendtages im polnischen Krakau erleben eine "unglaubliche Gastfreundschaft". Das bestätigt Annika Smola, die mit 23 weiteren Jugendlichen aus Kleve und Umgebung, seit 4 Tagen gemeinsam mit hunderttausenden Jugendlichen aus aller Welt das Glaubensfest erlebt. Zum vielfältigen und kontrastreichen Programm gehörte heute auch ein Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Ein wichtiger Teil der Geschichte, der bewußt macht, das es auch heute noch Folter und Terror gibt, so die Jugendlichen. Zum Abschluss des Weltjugendtages in Krakau werden die Teilnehmer unter freiem Himmel übernachten und mit Papst Franziskus eine Messe feiern.
 
 

Kalkar

Friedensfahrradtour

Die sogenannte Friedensfahrradtour führt am 1. August auch durch Kalkar. Mit der achttägigen Tour wirbt die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner NRW für ein ziviles Europa, frei von Atomwaffen und Atomkraftwerken. Die Tour beginnt morgen (30.7.) in Münster und endet in Köln am 6. August, dem Jahrestag der atomaren Vernichtung Hiroshimas. Die Friedensfahrer treffen am 1. August um 15 Uhr auf dem Kalkarer Marktplatz ein.
 
 

Uedem

Einzelhandelskonzept wird aktualisiert

In Uedem wird das Einzelhandelskonzept aktualisiert. Dazu sind ab der kommenden Woche Mitarbeiter des Planungsbüros "Junker+Kruse" aus Dortmund in der Gemeinde unterwegs. Sie sammeln die aktuellen Einzelhandelsdaten über das geführte Sortiment und die Verkaufsflächengröße der Geschäfte. Der Bürgermeister von Uedem bitte alle Einzelhändler darum, den Mitarbeitern des Planungsbüros diese kurze Erhebung un den Geschäften zu ermöglichen. Die Mitarbeiter können sich durch ein Schreiben der Gemeinde Uedem ausweisen.
 
 

Goch

Studie: Falsche Behauptungen und Fehlinterpretationen

Die Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze bezeichnet die Studie von Ralf Jasny, Professor für Finanzdienstleistungen an der Frankfurter Hochschule, als falsch. Er habe nur die Bilanzpositionen verglichen und daraus dann falsche Schlüsse gezogen. So gebe es zwar die Position "Aktien und andere nicht festverzinste Wertpapiere". Darin seien aber zu 95 Prozent festverzinste Wertpapiere enthalten, sagte Jochen Rademacher, Sprecher der Sparkasse Goch-Kevelaer-Weeze im Interview mit Antenne Niederrhein. Auch die Fondserträge habe der Frankfurter Professor in seiner Studie falsch berechnet. Die Zeitungen "Die Welt" und "focus money" hatten zuvor aufgrund der Studie geschrieben, dass Sparkassen offenbar spekulativ mit dem Geld ihrer Kunden umgehen und damit nicht ihrem öffentlichen Auftrag gerecht würden.
 
 

Kevelaer

Workshop für eine barrierefreie Stadt

Damit die Innenstadt von Kevelaer möglichst barrierefrei wird, sollen sich die Bürger an der Planung beteiligen. Ihre kreativen Ideen können sie in zwei Workshops einbringen, die im August laufen und zwar am 11. und 27. August. Die Anmeldefrist wurde auf Ende dieses Monats (31.7.) verlängert, weil noch ein paar Plätze frei sind, so ein Sprecher der Stadt Kevelaer. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 16 Personen begrenzt, damit zielgerichtet gearbeitet werden kann.
Interessenten melden sich bei der Moderatorin Astrid Urgatz unter
e-Mail: info@planungsbuero-urgatz.de
Brief: 52064 Aachen, Mariabrunnstraße 20
Tel.: 0241 / 401 3434
Bei der Anmeldung soll auch das Alter angegeben werden, welche Motivation bzw. Beeinträchtigung vorliegt und ob ein Assistent mitgebracht wird.
 
 

Kleve

Bewaffneter Raubüberfall in Materborn

In Kleve-Materborn ist es am Morgen zu einem bewaffneten Raubüberfall gekommen. Dabei wurde der Mitarbeiter eines Supermarktes verletzt. Ein mit schwarzer Sturmhaube und schwarzem Motorradhelm maskierter Mann betrat gegen 7:20 Uhr einen Edeka-Markt auf dem Gemeindeweg. Er bedrohte die Angestellten mit einer Schusswaffe. Daraufhin kam es wohl zu einem Gerangel, bei dem der Täter mehrmals in die Luft schoss. Der Täter schlug dem Mitarbeiter anschließend noch mit der Pistole auf den Kopf und flüchtete mit einem Mofa in Richtung Reichswalde. Dem Mitarbeiter gelang es noch, dem Täter Helm und Sturmhaube vom Kopf zu ziehen. Bei der Tawaffe handelt es sich um eine Gas- oder Schreckschusspistole.
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Täterbeschreibung:

Der Täter wird wie folgt beschrieben: junger Mann, hellhäutig, ca.
1,80 bis 1,85 Meter groß, schlank, schmales Gesicht, bekleidet mit hellgrauer oder beiger Jacke; er sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise an die Kripo in Kalkar unter der Rufnummer 02824 / 88-0.
 
 

Kalkar

Friedensfahrradtour

Die sogenannte Friedensfahrradtour führt am 1. August auch durch Kalkar. Mit der achttägigen Tour wirbt die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner NRW für ein ziviles Europa, frei von Atomwaffen und Atomkraftwerken. Die Tour beginnt morgen (30.7.) in Münster und endet in Köln am 6. August, dem Jahrestag der atomaren Vernichtung Hiroshimas. Die Friedensfahrer treffen am 1. August um 15 Uhr auf dem Kalkarer Marktplatz ein.
 
 

Kreis

Starker Anstieg bei Sozialhilfeausgaben

Die Sozialhilfeausgaben im Kreis Kleve sind stark gestiegen. In 2015 beliefen sich die Ausgaben kreisweit auf rund 37 Millionen 743 Tausend Euro. Das sind 17,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der größte Teil dieser Ausgaben floss in die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Auch NRW-weit haben sich die Ausgaben für Sozialhilfeleistungen erhöht. Hier lag der Anstieg im Jahresvergleich bei 4,2 Prozent.
 
 

Niederrhein

Zocken Sparkassen mit dem Geld ihrer Kunden?

Zocken die Sparkassen mit dem Geld ihrer Kunden? Diesen Eindruck gewinnt man zumindest nach einer Analyse der Frankfurter "University of Applied Sciences". Dabei steht besonders auch die Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze in der Kritik. Demnach wird jede sechste Sparkasse ihrem öffentlichen Auftrag nicht gerecht, schreiben die Zeitungen "Die Welt" und "focus money". Statt Kundengelder als Kredite weiterzugeben, legten viele Sparkassen diese lieber am Finanzmarkt an, teilweise sogar recht spekulativ. Zu diesem Ergebnis kommt der Professor für Finanzdienstleistungen an der Frankfurter Hochschule Ralf Jasny. Absoluter Spitzenreiter sei eben die Gocher Sparkasse. Sie habe 43,8 Prozent ihrer Bilanz in solch riskante, nicht-festverzinsliche Wertpapiere investiert. Daher fordert Jasny eine Neuausrichtung des Geschäftsmodells der betroffenen Sparkassen.
 
 

Weeze

Autofahrer starb bei VU

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Abend Abend ein 47-jähriger Autofahrer aus Weeze tödlich verunglückt. Der Mann war gegen 22:30 Uhr auf der L 5 aus Uedem kommend in Fahrtrichtung Weeze unterwegs. Auf gerader Strecke kam er aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle.
 
 
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