Nachrichten vom 20.02.2017

Emmerich/Bedburg-Hau

Sexuelle Nötigung - Exhibitionist - Täter ermittelt

In Emmerich hat die Polizei gegen einen 33-jährigen Mann ein Strafverfahren wegen sexueller Nötigung eingeleitet. Er soll in einem Schwimmbad einer Frau in den Schritt gefaßt haben. Die 49-Jährige rief darauf hin die Polizei. Der Emmericher bekam Hausverbot für das Schwimmbad. Außerdem ist der Polizei in Bedburg-Hau ein Exhibitionist ins Netz gegangen. Der 58-Jährige war lediglich mit einer Unterhose bekleidet, die er herunterzog, als ihm eine Frau entgegen kam. Die 58-Jährige kannte den Mann. Ihm wird jetzt Exhibitionismus vorgeworfen.
 
 

Niederrhein

Erneut Rekordergebnis bei Gästezahlen

Der Niederrhein ist und bleibt vor allem bei ausländischen Gästen beliebt. Das zeigen aktuelle Zahlen des Landesamtes für Statistik. Demnach wurden letztes Jahr 8,5 Prozent mehr Ausländer gezählt, die Übernachtungszahl stieg um 9 Prozent. Nur in Remscheid, Solingen und Wuppertal lag ihre Zahl NRW-weit noch höher. Der Kreis Kleve liegt zwar auch im positiven Bereich, allerdings deutlich unter dem Niederrhein-Durchschnitt.
 
 

Straelen

Zweite Chance für schnelles Internet

Die Stadt Straelen und der Ortsteil Herongen bekommen eine weitere Chance auf schnelles Internet. Das Unternehmen Deutsche Glasfaser ihre Werbeaktion bis Anfang April verlängert. 40 Prozent der Haushalte müssen sich bis zum Stichtag für einen schnellen Internetanschluss entscheiden. Erst dann kann der Ausbau starten. In den Ortschaften Brüxken, Broeckhuysen und Auwel-Holt wurde die Quote bereits erreicht. Auch Bürgermeister Linßen hat sich erneut für den Ausbau ausgesprochen. Er hofft, dass die Bürger im Stadtgebiet und in der Ortschaft Herongen ihre Chance erkennen und wahrnehmen würden.
 
 

Rees

Kritik und Vorschläge nach Starkregen im Sommer

Mit Blick auf den Starkregen und seine Folgen im Bereich Haffen-Mehr in Rees soll jetzt das Entwässerungssystem in diesem Bereich überprüft werden. Das ist eines der Ergebnisse eines Treffens zwischen Vertretern der Bürgerinitiative "Eden", des NRW-Umweltministeriums und der Bezirksregierung. Die Initiative sieht in der intensiven Auskiesung den wahren Grund dafür, daß das Regenwasser im Frühsommer nicht schnell genug aufgenommen werden konnte. Die Grundwasserverhältnisse seien durch die Auskiesungen grundlegend verändert und das bewährte Grabenentwässerungssystem zerstört worden.
 
 

Weeze

Jugendschutz an den Karnevalstagen

Beim Weezer Karneval werden in diesem Jahr wieder verstärkt Alkoholkontrollen bei Jugendlichen durchgeführt. Das hat das Netzwerk Weeze angekündigt. Es besteht unter anderem aus Vertretern der Weezer Schulen, der Polizei und dem Ordnungsamt. Auch die Händler und Gastwirte in Weeze wurden nochmal dazu aufgefordert, den Jugendschutz bei der Abgabe von Alkohol zu beachten. Bier und Wein darf nicht an Jugendliche unter 16 Jahren abgegeben werden - hochprozentiger Alkohol wie Wodka oder Rum nicht an Jugendliche unter 18.
 
 

Köln

Fahranfänger aus Rees verunglückt betrunken auf der A57

Ein betrunkener Fahranfänger aus Rees ist am Sonntag auf der A57 bei Köln verunglückt und dabei schwer verletzt worden. Der 17-Jährige hatte kurz hinter einer Anschlussstelle die Kontrolle über seinen Wagen verloren und prallte gegen eine Leitplanke. Die genaueren Umstände des Unfalls sind noch unklar. Der Unfallwagen wurde von der Polizei sichergestellt.
 
 

Berlin/Kleve

Deutsches Tierschutzbüro führt Plakat-Kampagne fort

Tierschützer wollen eine umstrittene Plakataktion des Bundesumweltministeriums fortführen. Dazu haben sie heute Mittag eine Demo in der Klever Innenstadt geplant. Der Verein "Deutsches Tierschutzbüro" will so auf die, wörtlich "tierquälerische Massentierhaltung und die Folgen der industriellen Agrarwirtschaft" hinweisen. Die Plakataktion von Bundesumweltministerin Hendricks hatte für viel Unmut unter den Bauern am Niederrhein geführt. Sie sahen sich herabgewürdigt. Daraufhin hatte sich Hendricks entschuldigt und die Kampagne zunächst gestoppt. Die Tierschützer wollen jetzt die Plakataktion fortführen.
 
 

Geldern/Issum:

Krötenwanderung

Damit Frösche und Kröten sicher über die Straßen kommen, sind in Geldern wieder viele Tierschützer im Einsatz. Sie bauen und reparieren beispielsweise Krötenschutzzäune. Auch werden nachts manche Straßen für Autofahrer gesperrt. Beispielsweise der Marktweg zwischen Hartefelder Dyck und Eckes Dyck. Die Straße wird ab dem frühen Abend durch eine Schranke abgeriegelt. Die Tierschützer der NABU-Ortsgruppe Issum-Geldern bittet um Verständnis für die Maßnahme. Zusätzlich wird mit Schildern auf die Krötenwanderung hingewiesen.
 
 

Rheinland

Metropol-Region wird am 20. Februar offiziell

Heute (20.2.) wird die Metropolregion Rheinland offiziell gegründet. Nach jahrelanger Vorarbeit wollen sich 35 Städte, Kreise und Verbände im Rheinland künftig gemeinsam als Metropolregion präsentieren. Darunter ist auch der Kreis Kleve. Darüber hinaus werden auch die Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und der Landschaftsverband Rheinland mitmachen. Die Arbeitsschwerpunkte sollen unter anderem Verkehrsinfrastruktur, Bildung sowie
Kultur und Tourismus umfassen.
 
 

Geldern

4000 Zuschauer beim Kapellener Karnevalsumzug

Rund 4000 Zuschauer haben gestern in Geldern-Kapellen meistens friedlich Karneval gefeiert. Trotzdem haben einige Jugendliche und junge Erwachsene über die Stränge geschlagen. Wegen Körperverletzung und zu viel Alkohol wurden 13 Jugendliche mit auf die Polizeiwache genommen. Auch mehrere Platzverweise wurden ausgesprochen. Die Karnevalsumzüge in Kerken-Aldekerk und Wachtendonk-Wankum verliefen laut Polizei dafür ohne besondere Vorkommnisse.
 
 

Goch/Weeze:

Vertrag über gemeinsamen Gewerbepark unterzeichnet

Der gemeinsame Gewerbepark der Gemeinde Weeze und der Stadt Goch ist jetzt unter Dach und Fach. Die Bürgermeister haben dazu eine schriftliche Vereinbarung unterzeichnet. Jetzt muß nur noch der Kreis Kleve zustimmen. Das 49 Hektar große Areal soll zu einem interkommunalen Gewerbegebiet entwickelt werden. Es liegt nördlich der A57. Je nach Entwicklungsstand und Nachfrage sollen die Flächen in mehreren Stufen realisiert und durch konkrete Bauleitplanung entwickelt werden.
 
 
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